Einbruchszahlen rapide gesunken? So sieht´s bei uns im Kreis aus

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So geringe Kriminalität wie seit Anfang der 90er nicht mehr – die Verkündung von Innenminister Seehofer von dieser Woche wagen viele zu bezweifeln.

Die laut Bundesinnenministerium niedrigste Kriminalitätsrate seit 25 Jahren sei vor allem stark gesunkenen Einbruchszahlen geschuldet, hieß es in den Berichten vom Anfang der Woche.  Wie sieht es im Kreis Unna und bei der benachbarten Polizeidirektion Dortmund aus, die für Dortmund und dazu für Lünen zuständig ist?

Polizeidirektion Dortmund: uneinheitlich.

Im Stadtgebiet Dortmund sind die Einbruchszahlen laut Polizeipräsident Lange im ersten Quartal (Januar-März) um über ein Drittel im Vergleich zum Vorjahresquartal gesunken – ein Minus von 30,84 % Prozent sei festzustellen.

In Lünen hingegen haben sich die Einbruchszahlen ganz im Gegenteil fast verdoppelt – 115 Wohnungseinbrüche wurden in der größten Stadt im Kreis von Janaur bis Ende März 2018 angezeigt.

Kreispolizeibehörde Unna: Deutlich weniger Einbrüche angezeigt.

Für die anderen 9 Städte und Gemeinden im Kreis (außer Lünen) teilte uns Polizeisprecherin Vera Howanietz für das 1. Quartal folgende Zahlen mit:

2018: 215 Wohnungseinbrüche, davon 94 Versuche.

2017: 256 Einbrüche, davon 111 Versuche.

2016:  224 Einbrüche, 93 Versuche.

HIER lässt sich die Einbruchsentwicklung im Kreis Unna laufend verfolgen.

Die Polizei selbst weist immer wieder darauf hin, dass sich immer mehr Bürger durch Sicherungsmaßnahmen an ihren Wohnungen und Häusern selbst schützen.

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