350 kleine und große Indianer beim Vater-Kind-Festival

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Fotos: Kirchenkreis Unna
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An Himmelfahrt ist Vatertag – wie könnten Väter ihren Ehrentag toller verbringen als gemeinsam mit ihren Kindern auf einem riesigen Abenteuerspielplatz?

Beim Vater-Kind-Festival des Ev. Kirchenkreises Unna leben sich noch bis zum Sonntag 350 Papas mit ihren Mädels und Jungs als Indianer aus. Auf dem Gelände des  Diözesanzentrums Rüthen sind über 100 Zelte aufgebaut – für vier Tage und Nächte Wohn- und Schlafstatt für die begeisterten Freizeitindianer.

Unter dem Motto „Leben! Wie die Indianer“  begegnen sich verkleidete Squaws, stolze, ehrerbietende Häuptlinge mit vollem Federschmuck  und schnitzende kleine Indianer überall.
„Sie leben in kleinen Dörfern mit je ca. sechs oder sieben Familien zusammen“, berichtet Dietrich Schneider vom Kirchenkreis aus dem Indianerdorfleben.

„Dort nehmen sie ihre Mahlzeiten ein und teilen sich auf, was es am Tag zu tun gibt. Jeder hat eine Aufgabe: fürs Feuer sorgen, die Abendgeschichte lesen oder Spiele organisieren.“

Doch immer wieder kommen alle zusammen auf dem großen Versammlungsplatz. Dann geht es in Aktionsgruppen oder man trifft sich zum gemeinsamen Singen oder zum Gottesdienst.

„Das macht das Leben hier aus: viel Zeit mit den eigenen Kindern zu verbringen, aber auch Kontakte knüpfen und sehen, wie die eigenen Kinder sich frei bewegen“, erläutert Männerpfarrer Dirk Heckmann aus Unna – vor Ort auf dem Indianterplatz besser bekannt als der „Wandernde Büffel“.

Jeder Stamm baute sich zunächst ein großes Stammeszeichen. Holz und Nägel, Stoff und Farbe – das reichte an Materialien aus, um Totempfähle oder Tippis zu bauen. Am Lagerfeuer wird geschnitzt oder Verkleidung gebastelt…

Mittlerweile ist es das 16. Festival dieser Art, erstmals in Rüthen, nachdem der zunächst geplante Lagerplatz in Hengsen aus Gründen des Vogelschutzes nicht genutzt werden konnte (wir berichteten – die Feldlerche durchkreuzte die Indianerpläne). 

Am Sonntag endet das Festival. Dieses Jahr erstmals sind die Mütter eingeladen zum Frühstück: Denn es ist ja Muttertag! Und sicher wird es das ein oder andere Indianer-Muttertags-Geschenk geben…

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