Streit in Bordell mit Messer und Holzlatte – Mordkommission ermittelt gegen Fröndenberger

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Symbolbild.
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Der Fröndenberger stach auf den Mendener ein, dieser wehrte sich mit einer Holzlatte. Für beide endete ihr Ausflug ins Bordell schon am frühen Morgen des Feiertags im Krankenhaus – gegen den Fröndenberger ermittelt nun die Mordkommission.

In dem besagten Etablissement an der Fröndenberger Straße zwischen Menden und Fröndenberg eskalierte Donnerstagfrüh (10. 5.) ein Streit aus noch unbekannten Gründen. Laut Polizei Märkischer Kreis gerieten kurz vor 02:00 Uhr ein 67 jähriger Fröndenberger und ein 57 jähriger Mendener – beide Gäste des Clubs – in Streit.

Man schrie sich zunächst an und wurde dann handgreiflich – die Situation esklalierte, schildert der Polizeisprecher: „Der Fröndenberger stach auf den Mendener ein, dieser wehrte sich mit einer Holzlatte.“

Beide Männer wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht, der Fröndenberger wurde vorläufig festgenommen. Staatsanwaltschaft Arnsberg und Mordkommission Hagen haben ihre Ermittlungen gegen den Messerstecher aufgenommen.

Unsere Frage nach der Herkunft der Streithähne beantwortete Polizeisprecher Dietmar Boronowski kurz und prägnant wie folgt: „Beide deutsche Staatsbürger, die in ein deutsches Bordell gehen!“ Zum Motiv gebe es bislang keine Hinweise, dies müssten die Anschlussermittlungen noch ergeben.

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