Sehr positive Resonanz auf Tuningtreffen in Selm: „Entspannt und super organisiert“

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Fotos: Privat.
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Es war schon ein erschreckender Moment, als der im Parcours driftende Nissan ausbrach und gegen die Bande knallte – und einen 19 jährigen Mann aus Senden traf (wir berichteten).

Zum Glück waren die Folgen bei Weitem nicht so schlimm, wie es zunächst aussah (mit eingesetztem RTW sowie einem Rettungshubschrauber, der auf dem Parcours landete). Der 19-Jährige, den der Wagen erfasst hatte, erlitt lediglich Schürfwunden. 

Dies berichteten uns erleichterte Augenzeugen des Tunertreffens am Pfingstsamstag (19. 5.) in Selm, das bei den Besuchern auf äußerst positive Resonanz stieß. Der Veranstalter – 44 Car Culture – hatte das Treffen der Tuningfreunde auf dem Gelände der LaSiSe – Ladungssicherung Selm – Auf der Koppel ausgerichtet.

„Es war ein sehr entspanntes Treffen“, versicherten Teilnehmer am Samstag hochzufrieden gegenüber unserer Redaktion. Das frühere Militärgelände eignete sich als Fahrsicherheitsparcours sehr gut für diese Zwecke.

„Diejenigen, die ein Ticket im Vorverkauf erworben hatten, sollten um 10 Uhr da sein. Wir waren um halb 10 da und es bildete sich eine kleine Schlange, aber es ging fix“, schilderte uns eine Besucherin aus Unna. Viele hätten die kurze Pause produktiv genutzt, um ihre Autos noch ein bisschen aufzupolieren.

Alles also ganz entspannt, und überhaupt lobten mehrere Teilnehmer, die uns von der Veranstaltung berichteten, die lockere, freundliche und „gesittete“ Atmosphäre des Events.

Niemand habe sich daneben benommen, keiner mit aufheulendem Motor und durchdrehenden Reifen den PS-Protz heraushängen lassen. „Wildparken“ auf dem Gelände war ausdrücklich erlaubt (und funktionierte offenbar problemlos), auf dem Areal war Schrittgeschwindigkeit geboten. Toiletten stellte der Veranstalter kostenlos zur Verfügung – wer etwas spenden wollte, konnte es tun.

Die Polizei vermeldete im Anschluss keinerlei negative Vorkommnisse oder Beschwerden (z. B. durch Raserei oder Lärmbelästigung im Umfeld). Der einzige missliche Zwischenfall war eben dieser Unfall während des „Driftens“: Als Highlight des Treffens hatte  BBM Motorsport ein „Drift-Taxi“ angeboten, in dem jeder, der Lust hatte, einige Runden mit ausgebildeten Drift-Profis drehen konnte.

„Der 23-jährige Fahrzeugführer aus Wuppertal“, betont die Polizei ausdrücklich in ihrem Unfallbericht, „konnte einen Zusammenstoß nicht verhindern.“ Zum Glück ging es glimpflich aus. 

 

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