Verdächtige Substanz: Feuerwehr-Großeinsatz auf Kinderspielplatz

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Archivbild: ATF-Einsatz voriges Jahr in Menden.
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Nägel hatten Anwohner und  spielende Kinder im Bereich des Sandkastens gefunden… da alarmierte man lieber mal die Polizei. – Daran tat man gut.

Am  Mittag des Pfingstmontags gab es  einen Feuerwehr-Großeinsatz auf einem Kinderspielplatz im Dortmunder Westen, „Am Rhader Holz“. Die auf dem Spielplatz gefundenen Nägel riefen, von der Polizei verständigt, Mitarbeiter desTiefbaumamtes auf den Plan. Diese fuhren zu dem Spielplatz, um die Nägel zu entfernen.

„Dabei stellten sie fest, dass mehrere Spielgeräte mit einer nicht zu identifizierenden klebrigen Substanz verunreinigt waren“, schildert die Dortmunder Feuerwehr in ihrem Einsatzbericht.

Die Tiefbauamtsmitarbeiter alamierten nun ihrerseits die Wehr, die den Spielplatz zunächst absperrte und versuchte, die seltsame Substanz mit einem Besen und Wasser von den verunreinigten Spielgeräten zu entfernen.

Anschließend wurden unter Chemie-Schutzanzügen Proben der Substanz genommen, welche die Analytische Task Force aufarbeitere und durch ein aufwendiges Messverfahren analysierte.

„Nach jetzigen Erkenntnissen handelte es sich bei der Substanz um eine Flüssigkeit auf „Zwei-Komponenten-Basis, von der nach Benetzung durch Wasser keine weitere Gefahr ausgeht. Zur Zeit liegen uns keine Informationen über verletzte Kinder oder andere betroffene Personen vor“, so die Feuerwehr am frühen Montagabend.

Der Kinderspielplatz bleibt bis zur vollständigen Reinigung der Spielgeräte und des Sandkastens gesperrt.

Die Krimilapolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

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