Brutaler Angriff auf Vater, Tochter und Baby – Zeugen gesucht

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Symbolbild (Bundespolizei St. Augustin).
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Der Angriff war massiv und äußerst brutal. Ein 50-jähriger Mann und seine Tochter (mit Baby auf dem Arm) erlitten schwere Verletzungen. Vorab: Die mutmaßlichen Täter sind bereits ermittelt.

Für die laufenden Ermittlungen sucht die Bundespolizei in einem heutigen Aufruf weitere Zeugen für die rohe Attacke, die sich am Montagabend, 23.04.2018, um 22.10 Uhr in der Haupthalle des Bahnhofs Hamm abspielte.

Von einem „massiven körperlichen Angriff“ durch drei Männer spricht die Bundespolizei. Der 50-jährige Mann und seine Tochter, die ihren Säugling trug, mussten schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

Auf Nachfrage bei der Bundespolizei erklärte und Sprecher Jürgen Gerdes, wieso die Meldung vom 25. 5. im Blaulichtportal äußerst knapp gehalten ist und sich lediglich auf das Faktum des Angriffs und die gefassten Täter (Verdächtigen) beschränkt.

„Wir befinden uns noch im laufenden Ermittlungsverfahren und möchten momentan keine weiteren Informationen herausgeben“, bat er uns am Mittag um Verständnis. Was er aber noch ergänzen kann:

  • Dem Baby geschah nichts;
  • Alle Beteiligten, sowohl die Angreifer als auch die Opfer, haben Migrationshintergrund;
  • Hintergrund des Angriffs war eine „Familienfehde“, es wurden also hier nicht Zufallsopfer von wildfremden Kriminellen niedergeschlagen. „Alle Beteiligten kannten sich“, macht Gerdes diesen Umstand klar.

 

Für die weiteren Ermittlungen bittet die in diesem Fall ermittelnde Bundespolizeiinspektion in Münster Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich unter der kostenfreien Rufnummer 0800 6 888 000 zu melden.

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4 KOMMENTARE

      • Wenn Zeugen gesucht werden, ist es
        1. wenig sinnvoll, Details zu verschweigen, die dann
        2. auf Nachfrage doch noch verraten werden können.

        3. Danke fürs Nachfragen 🙂

        Trotz Nachlesens haben ich im Artikel immer noch keine Erklärung gefunden, warum „Migrationshintergrund“ und „Familienfehde“ zunächst verschwiegen werden und dann auf Nachfrage doch noch beantwortet werden können. Mit den laufenden Ermittlungen wird es ja wohl kaum etwas zu tun haben, sonst hätte man ja weiter geschwiegen, oder ?

        • Bist du Profi für laufende Ermittlungen, Doktor Dago? Siehst du, wir auch nicht. Dass die Nennung der Umstände dieses Angriffs wichtig sind („Familienfehde“), ergab sich in unserem sehr freundlichen und offenen Telefonat mit dem Bundespolizeisprecher. Und er stellte auch eine umfassende Nachberichterstattung in Aussicht. Wenn man wirklich EINER Polizeibehörde nun gänzlich keine mangelnde Offenheit vorwerfen kann, dann ist es die Bundespolizei. Sorry, aber diese Bemerkungen deinerseits sind einfach nur platt und höchstgradig unfair. Damit genug von uns zum Thema.