Brandstiftung in Doppel-Mehrfamilienhaus: Festnahme – Mordkommission ermittelt

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37 Bewohner mussten mitten in der Nacht Hals über Kopf ihre Wohnungen verlassen – es brannte lichterloh. Der mutmaßliche Brandstifter floh zunächst, stellte sich am Morgen jedoch selbst.

Jetzt ermittelt eine Mordkommission im benachbarten Märkischen Kreis gegen den 31-Jährigen, der heute früh (26. 5.) gegen 2.45 Uhr einen Brand in einem Doppel-Mehrfamilienhaus in Lüdenscheid gelegt haben soll.

Als die Wehr eintraf, quoll bereits dicker Rauch aus den beiden Gebäuden an der Bayernstraße. Es gelang, alle 37 Bewohner unverletzt aus den Häusern zu bekommen, sie wurden zwischenzeitlich in einem bereitgestellten Bus betreut.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde das Feuer gelegt, berichtet die MK-Polizei heute früh in einer ersten Zusammenfassung: „Zeugen hatten kurz vor dem Ausbruch eine verdächtige Person beobachtet. Der Tatverdächtige flüchtete.“

Sofortige Fahndungsmaßnahmen liefen ins Leere, doch kurz nach 8 Uhr stellte sich der gesuchte 31-Jährige auf der Polizeiwache Lüdenscheid. Er wurde vorläufig festgenommen.

Eine Mordkommission wurde eingesetzt. Polizei und Staatsanwaltschaft Hagen ermitteln gegenwärtig wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes sowie schwerer Brandstiftung. Die Ermittlungen dauern an.

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