Dobermann fällt Jogger an – Besitzerin reagiert frech und geht einfach weiter

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Symbolbild eines Dobermanns. (Pixabay)
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Er spürte, wie dieses Muskelpaket von Hund nach seinem Rücken schnappte. Die Reaktion der Hundehalterin macht fassungslos.

Im Rahmer Wald ist am Sonntagmorgen (27. 5.) ein Jogger von einem freilaufenden Dobermann regelrecht angefallen worden. Instinktiv konnte sich der 47-Jährige wegdrehen und so verhindern, dass ihn der Hund möglicherweise schwer verletzte.

Polizeisprecher Kim Freigang schildert diesen heftigen Vorfall folgendermaßen:

Der Jogger lief gegen 9.40 Uhr in Höhe des alten Forsthauses durch den Wald, als ihm vier Frauen mit ihren Hunden entgegen kamen.

„Zwei der Damen hatten große Dobermänner dabei, die nicht angeleint waren“, so Freigang.

Eine der beiden Hundebesitzerinnen kannte der Jogger; sie sei des Öfteren im Rahmer Wald unterwegs.

Plötzlich stürmten die Hunde im Rudel auf den Dortmunder zu. Einer der Dobermänner lief rechts an dem Jogger vorbei, machte dann eine 180 Grad-Wende und sprang dem 47-Jährigen in den Rücken. Er spürte, wie der große Hund nach seinem Rücken schnappte.

Instinktiv konnte sich der Mann wegdrehen, so dass der Hund ihn verfehlte.

In diesem Moment kam die Besitzerin hinzu und fing ihr Tier ein. Der angefallene Dortmunder war geschockt und wütend, berichtet Freigang – nur zu verständlich nach einem solchen Erlebnis.

Er verlangte nach dem Namen und der Adresse der Hundebesitzerin. Doch die Frau „zeigte sich unverständig bis frech und ignorierte den Jogger“, schildert Freigang die Reaktion der Halterin: Sie nahm ihren Hund und ging einfach weiter.

In diesem Moment kam ein weiterer Zeuge hinzu. Dieser wusste zu berichten, dass es wohl mit diesem Hund bzw. dessen Halterin mehrere solcher Vorfälle gegeben haben soll.

Der angefallene Jogger beschreibt die Hundehalterin als 40 – 50 Jahre alt, klein – circa 165 cm – und untersetzt. Sie hat dunkles Haar und einen grauen Ansatz im Pferdeschwanz. Sie trug farblich dezente Kleidung, ein dunkelblaues Oberteil und Jeans.

Der Dobermann der Frau hatte weder kupierte Ohren oder Rute. Die Farbe des Hundes war schwarz. Er trug ein auffälliges Kettenhalsband mit etwas lang gezogenen Ösen und einem Karabiner als Abschluss. Beide Dobermänner trugen das gleiche Halsband.

Der 47-Jährige blieb glücklicherweise unverletzt. Lediglich seine Laufkleidung nahm Schaden durch den Hund und den Sturz. Die Polizei sucht nun weitere Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, oder Angaben zur Identität und den Aufenthaltsort der unbekannten Hundehalterin geben können.

Update: Wie die Polizei heute (29. Mai) meldet, konnte die Hundehalterin aufgrund von Zeugenaussagen ermittelt werden – die Polizei Dortmund bedankt sich in ihrer Meldung für die Mithilfe!

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