Zwei Landsleute lebensgefährlich verletzt: Konsequenz für Messerstecher vom Bahnhof Hamm

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Er ging urplötzlich mit einem Küchenmesser auf zwei Landsleute los, mit denen er Sekunden vorher noch ganz entspannt geplaudert hatte.

Es war ein unerklärlicher Gewaltausbruch gegen zwei flüchtige Bekannte. Im August vorigen Jahres verletzte ein junger Eritreer auf dem Hammer Bahnhofsvorplatz zwei Landsleute mit einem Küchenmesser lebensgefährlich. Rundblick berichtete.

Passanten hielten den Flüchtenden auf, kreisten ihn ein, Bundespolizeibeamte stellten ihn mit vorgehaltenen Waffen. Der junge Afrikaner ließ sich widerstandslos festnehmen. Die beiden Opfer seiner Attacke schwebten nach dem Angriff in Lebensgefahr, mussten notoperiert werden.

Wegen Verdachtes des versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung jeweils in zwei Fällen wanderte der 26-Jährige in Untersuchungshaft. Dort blieb er jedoch nicht lange. Schnell wurde er dort „auffällig, hörte offenbar Stimmen und fühlte sich bedroht“, berichtet der WA Hamm aus der Verhandlung vor dem Dortmunder Schwurgericht.

Nach seiner Verlegung in eine forensischen Klinik hätte sich sein Krankheitsbild noch verstärkt. Medikamenteneinnahme soll er dort verweigert haben, ausschließlich über einen Dolmetscher mit einem Arzt gesprochen haben.

Nachdem der junge Asylbewerber dem Prozessverlauf „völlig apathisch“ beigewohnt hatte,  stand für alle Prozessbeteiligten nach wochenlanger Beweisaufnahme fest: Der Angeklagte kann für seine Gewalttat nicht strafrechtlich zur Konsequenz gezogen werden. Die Richter entschieden auf Unterbringung in einer geschlossenen Klinik für psychisch kranke Straftäter.

„Eine erfolgreiche Behandlung der massiven psychiatrischen Erkrankung des Eritreers wird vermutlich etliche Jahre dauern“, schließt der Bericht vom letzten Prozesstag.  „Erschwerend für die Arbeit der Therapeuten wird sein, dass der Asylbewerber nahezu keinerlei Deutschkenntnisse hat.“

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6 KOMMENTARE

  1. Das ist nur einer von vielen Asylbegehrenden, die in der geschlossenen Psychiatrie landen. Die Kosten dürften sich auf mehrere hundert Euro PRO TAG belaufen. Da er natürlich nicht ausgewiesen kann, bleibt der Schutzsuchende vermutlich noch einige Jahre bei uns. Bei den Gesamtkosten werden viele 100.000 Euro zusammenkommen. In den Gefängnissen sieht es übrigens nicht besser aus. Könnte mir bitte noch einmal jemand die Geschichte mit den Kosten für Asylbewerber erklären?
    https://www.rundblick-unna.de/2017/12/08/anforderungen-und-kosten-der-fluechtlingsunterbringung-fuer-unna/
    Ich habe wirklich nicht verstanden, was uns mit dem „Flüchtlingskosten“-Artikel erklärt werden sollte.

    • Herr „Dagobert“, wir benennen die Quelle – es ist die Stadt Unna. Danke für Ihre Belehrungen. Es ist endgültig überfällig, dass Sie als allseitiger Kenner der Wahrheiten Ihr eigenes Nachrichtenportal eröffnen, um allen Unwissenden, uns eingeschlossen, die Augen zu öffnen. So lange Sie lediglich aus der Deckung eines Pseudonyms heraus mit immer den gleichen Unterstellungen und Anspielungen operieren, wissen wir Ihre Einlassungen ensprechend einzuordnen. Einen schönen Abend mit einem Science-Fiction-Roman Ihrer Wahl. Sie kennen ja als gebildeter Mensch gewiss den weisen Rat: Man sollte mal wieder ein gutes Buch lesen. Wir empfehlen uns.

    • Dagobert, dir als Dauerpseudonym hier noch einmal in aller Deutlichkeit. Wir werden ab sofort jedwede billigen, faktenfreien Anwürfe von dir in Richtung Polizei, Stadt (welche auch immmer) und auch gegen unsere Arbeit hier rigoros löschen, bis du deinerseits das Rückgrat hast, hier mit deinem vollen Namen aufzutreten. Niemand hat es hier nötig, und da sprechen wir für uns selbst, für die Polizei/die Stadt u.ä, sich von einem feigen Pseudonym diffamieren und verunglimpfen zu lassen. Nimm das hier final zur Kenntnis.