„Gegen wachsende Muslimenfeindlichkeit“: Gemeinsames Fastenbrechen in Moschee Unna

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Die Türkisch-Islamische Gemeinde Unna (hier der Tag der offenen Tür am 22. Oktober 2017) lädt wieder ein. (Archivbild: Rundblick Unna)
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„Gerade in einer Zeit wachsender Islam- und Muslimenfeindlichkeit in Deutschland ist es wichtiger denn je, dass Muslime und Nichtmuslime aufeinander zugehen.“

Als Zeichen dieses Aufeinanderzugehens laden der Unnaer Integrationsrat und die Türkisch-Islamische Gemeinde für Mittwoch, 6. Juni, zum gemeinsamen Fastenbrechen in die Moschee an der Höingstraße ein.

„Begegnung zu fördern ist besonders wichtig in einer Zeit, in der sich auch gegenseitiges Misstrauen verbreitet“, schreibt die Vorsitzende Ksenija Sakelšek.

In der von der Stadt verschickten Pressemitteilung heißt es:

„Der Fastenmonat ist ein Monat der Besinnung, des Mitgefühls mit den Armen dieser Welt, aber auch ein Monat der Vereinigung. Es ist schön, zu sehen, dass der Ramadan in Unna  inzwischen zu einem selbstverständlichen Teil unseres gemeinsamen Lebens geworden ist und das Iftar-Mahl gemeinsam, auch mit nichtmuslimischen Nachbarn, gefeiert wird und damit über Religionsgrenzen eine Botschaft des Friedens und der Toleranz vermitteln.

Dieses Fest zeigt: Wir können uns zusammen freuen, miteinander leben und uns mit Respekt und Fürsorge begegnen.“

Als „Zeichen des guten Zusammenlebens und gegenseitiger Wertschätzung“ sind alle Interessierten daher amMittwochabend zum gemeinsamen Fastenbrechen willkommen. Es beginnt um 21:15 Uhr in die Moschee,  Höingstr. 20, 59423 Unna.

„Der Gedanke, dass wir trotz Unterschiedlichkeit gemeinsam diese Welt zum Guten gestalten müssen, ist  ein  gemeinsames Leitmotiv“, schreiben Integrationsrat und Türkisch-Islamische Gemeinde.

Aus organisatorischen Gründen bitten sie um Voranmeldung unter E-Mail: Integrationsrat@stadt-unna.de oder Tel.Nr. 02303-103607.

Lesen Sie dazu auch unsere Interview mit dem interreligiösen Frauengesprächskreis in St. Katharina – HIER.

 

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