Die nächsten 400.000 Euro für eine Unnaer Brücke und Treppe

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Die "Eselsbrücke" über dem Südring. (Archivbild RBU)
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Zechenstraßenbrücke – 1,1 Millionen, Rathaustreppe – 300.000 Euro: Jetzt schlägt die nächste Unnaer Brücken- und Treppensanierung mit einem mittleren sechsstelligen Betrag zu Buche.

Die Rede ist von der „Eselsbrücke“,  vor knapp zwei Jahren feierlich auf Unnas Wahrzeichen getauft, die sich vom Ölckenthurm über den Südring hinüber zum Bornekamp schwingt.

Sie tauchte auf der Liste geplanter Investionen, die die Stadt vorige Woche präsentierte, plötzlich und unkommentiert unter den zuoberst Wichtigen auf; aufmerskame Leser stutzten schon.

Heute hat Baudirektor Michael Ott bei einer kurzfristigen Pressekonferenz im Rathaus das Rätsel gelüftet.

Demnach muss das Bauwerk, über das 1982 die ersten Unnaer schritten, aus Sicherheitsgründen „überarbeitet“ werden: Konkret geht es um die Erneuerung der „Widerlager“ am Anfang und Ende der Brücke, die ihre Ausdehnungen durch Hitze und Kälte ausgleichen.

Zugleich wird das Geländer erneuert, da es sanierungsüberreif sei. Und: Der der seitliche Treppenaufgang (an der Seite der Katharinenschule) ist marode, wird abgerissen und auf der gegenüberliegenden Seite (Schillerstraße) neu gebaut. Wegen der Böschung dort könne der Aufgang auf dieser Seite besser eingearbeitet werden.

Eine erste Kostenschätzung geht von rund 400.000 Euro aus.

Bürgermeister Kolter bei der Enthüllung des Namensschildes im Juli 2016. (Archivbild RBU)
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