Mit Haftbefehl Gesuchter bedroht Mann mit Messer: Bis Oktober hinter Gitter

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Symbolbild.
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Wer mit Haftbefehl gesucht wird, sollte vielleicht nicht noch in aller Öffentlichkeit mit einem Messer herumfuchteln und Mitmenschen bedrohen.

Genau das hat allerdings am Montagabend (11. 6.) ein 59-jähriger Mann im Dortmunder Hauptbahnhof getan und wird daher jetzt den gesamten Sommer in der Justizvollzugsanstalt fristen.

Die Bahnpolizei wäre wohl gar nicht auf den Dortmunder aufmerksam geworden, hätte er nicht gegen 19 Uhr unter Zeugen ein Taschenmesser gezückt und einen 41-jährigen Mann aus Pakistan damit bedroht.

Wieso er sich so aggressiv gebärdete, konnte vor Ort nicht geklärt werden. Bei der Überprüfung des 59-jährigen Deutschen stellte sich indessen (neben dem Messer) heraus, dass  er  per Haftbefehl gesucht wurde:

Symbolbild.

Wegen „Beförderungserschleichung in acht Fällen“ (sprich: acht Mal Schwarzfahren) plus Diebstahls in einem Fall hatte ihn das Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt.

„Gezahlt hatte er den Geldbetrag bislang nicht“, stellt Bundespolizeisprecher Volker Stall fest.

Weil er dies auch gestern nicht konnte, wurde er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 120 Tagen in die Dortmunder JVA eingeliefert. Zudem leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Bedrohung gegen den polizeibekannten Mann ein.

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