„Eine unerlässliche Größe ist die Eissporthalle… Dafür stehen wir als SPD“

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Das aktuelle Kommunal-Programm der Unnaer SPD.
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„Die Eissporthalle am Bergenkamp … soll auch zukünftig für alle Eissporttreibende in Unna eine zuverlässige und vielseitige Sportstätte bleiben. Dafür stehen wir als SPD.“

So steht es wörtlich im Kommunal-Programm der Unnaer SPD für die Jahre 2014 bis 2020. Im Kapitel X „Unna – Stadt des Breitensports“ (Seiten 16/17) geben die Sozialdemokraten ein Bekenntnis zum breiten Sportangebot und ausdrücklich auch für den Bestand der Eissporthalle ab.

„Der Sport in seiner bunten Vielfalt ist nicht nur unverzichtbar für die Gesundheit jedes Einzelnen. Er sorgt auch als hoch effektives Bindeglied zwischen den gesellschaftlichen Schichten und Generationen für eine homogene Bürgergemeinschaft“,

schreiben Unnas Genossen im Kapitel „Sport“.

„Deshalb unterstützt die Unnaer SPD besonders solche Projekte, die Kinder, Jugendliche, aber auch Senioren und Jungsenioren lustvoll und mit Spaß an Sport heranführen.Sport hält fit, Sport hält jung – Sport hält unsere Stadt zusammen!“

Und das gilt laut Wahlprogramm explizit auch für den Eissport:

„Eine unerlässliche Größe ist die Eissporthalle am Bergenkamp. Sie soll auch zukünftig für alle Eissporttreibende in Unna eine zuverlässige und vielseitige Sportstätte bleiben. Dafür stehen wir als SPD.“

An diese Seite 17 aus ihren kommunalen Wahlversprechen wird sich Unnas größte Ratsfraktion erinnern lassen müssen, wenn sie am kommenden Dienstag (19. 6.) im Sportausschuss das Aus der Eissporthalle zum 1. 7. 2018 mitbeschließt.

Federführend bei der Erarbeitung des Wahlprogramms 2014-2020 war noch der damalige Fraktionsvorsitzende Michael Hoffmann. Er verstarb plötzlich und unerwartet wenige Monate nach der Wahl am 29. Oktober 2014.

Bei der Abstimmung in der April-Ratssitzung über das Pachtende für die Eishalle zum 31.1.2020 gab es aus der SPD eine Gegenstimme; von Ingrid Kroll, Ortsvorsteherin Unna-Oberstadt. Zusammen mit ihr stimmten Christoph Tetzner (fraktionslos) und die Linke dagegen.

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2 KOMMENTARE

  1. Seit wann interessiert Politiker ihr Geschwätz von Gestern? Immerhin ist dieses Bekenntnis ja auch schon etwas älter und die Umstände haben sich in der Zwischenzeit sicherlich gravierend geändert. (Ironie aus)

    Jahrzehntelang hat man nur das Allernötigste an der Halle gemacht und wundert sich jetzt, dass eine Komplettsanierung fällig ist. Diese Sanierung sprengt den finanziellen Rahmen. Jetzt will man diesen Ballast schnellstmöglich loswerden. Der Sanierungsstau ist ja nicht erst in den letzten Jahren entstanden und die Finanznot auch nicht. Aber Politiker machen sich die Welt, so wie sie Ihnen gefällt.