Jetzt doch: Online-Petition gegen Aus der Unnaer Eissporthalle

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Für einen Fortbestand der Unnaer Eissporthalle und des Eissports: Kürzestfristig vor der heutigen Pressekonferenz und der morgigen Sportausschusssitzung ist eine Online-Petition gestartet worden.

Die Schließung der Halle – bereits zum 1. Juli – soll mit allen Mitteln noch verhindert werden.

HIER geht es zur Petition

In der Petition, die Michael Michelius aus Dortmund für die Eissporttreibenden erstellt hat, heißt es:

„Die Schließung der Eissporthalle ist für den Juli 2018 geplant. Ein Aufsichtsratsbeschluss soll das Szenario im Juni 2018 beschließen.

Stopp den Schließungsplänen und Erarbeitung von Ideen und Konzepten für einen langfristigen Fortbestand der Eishalle

Begründung

Die Eishalle Unna besteht seit 41 Jahren. Viele Bürger haben dort das Schlittschuhlaufen gelernt, und gehen mittlerweile mit ihren eigenen Kindern dort hin.

Sie ist eines der ganz wenigen erschwinglichen Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, die die Stadt noch bietet. Und sie hat konstant gute Besucherzahlen: drei Vereine (Eiskunstlauf, Curling, Eishockey) sind in Unna ansässig, Schulen und Kindergärten nutzen die Halle, fast jeden Tag werden dort Kindergeburtstage gefeiert. Die Eishalle ist auch ein geschützter Raum für unsere Kinder: es herrscht Rauchverbot, es wird kein Alkohol ausgeschenkt – und es gibt Regeln, an die sich alle halten müssen. Es ist so viel besser, wenn die Kinder sich dort austoben können statt anderswo Unsinn zu machen.

Das Massener Freibad wurde schon vor Jahren geschlossen. Das Freibad Bornekamp existiert nur dank eines Fördervereins, der seinerzeit den Abriss verhindert hat. Was bleibt Kindern und Jugendlichen noch – außer verschlissenen Spielplätzen, ein paar Bolzplätzen und dem Hallenbad, in dem die öffentlichen Badezeiten stark eingeschränkt sind? Laut Statistik werden Deutschlands Kinder immer dicker, bewegen sich zu wenig, sie lernen auch immer weniger, Teamplayer zu sein. Sport ist die beste Möglichkeit, dem entgegenzuwirken.

Sollte es vor diesem Hintergrund nicht möglich sein, die Halle zu retten? Wir zahlen alle Steuern, wir wollen, dass die Stadt im Gegenzug für das Wohlergehen ihrer Bürger sorgt.

Ein Altstadtfest und alle zwei Jahre ein italienisches Fest allein reichen da nicht aus. Schön, dass Unna mit dem Lichtkunstmuseum überregional und sogar international Schlagzeilen macht. Aber für uns Bürger sind funktionierende und erschwingliche Sportstätten mindestens ebenso wichtig.

Ja – es ist uns bewusst, dass gespart werden muss. Das Geld ausgerechnet bei einer der letzten Sportstätten einzusparen sehen wir nicht ein. Wir bitten Sie deshalb darum, die Schließung und den Abriss der Halle abzuwenden.“

 
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