UNNA.braucht.EIS: Initiativkreis will Ratsbeschluss kassieren und erarbeitet alternatives Betriebskonzept

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Der Widerstand der Eissportler gegen das Aus der Unnaer Eishalle zum Monatsende wächst mit jedem noch verbleibenden Tag bis zum Ratsbeschluss am kommenden Donnerstag: Am Samstag hat sich eine Protestinitiative namens „UNNA.braucht.EIS“ gegründet.

Kontakt: unna.braucht.eis@online.de  – oder über Facebook:

HIER ist der Facebookauftritt der Gruppe.

Die Gruppierung ergänzt die  Open Petition (HIER)

Ihr Ziel ist ein  „kassierendes Bürgerbegehren“ gegen mögliche Ratsbeschlüsse, die vollendete Tatsachen schaffen. Im Anschluss sollen alternative Betreiberkonzepte erarbeitet werden – man sei bereits eifrig dran, schreiben die Initiatoren.

Ein Ratsbeschluss, der unwiderbringliche Fakten schafft, droht wie berichtet bereits am Donnerstag (28. 6.). Denn sowohl Sport- als auch Haupt- und Finanzausschuss haben dem Abriss der Eishalle vorige Woche einhellig zugestimmt. Im Regelfall ist die Zustimmung im Rat dann nur noch Formsache.

UPDATE 26. 6. – Übergabe der Petition an den Bürgermeister

UNNA.braucht.EIS – Argumente und Ziele:

„Der Zuspruch aus der Bevölkerung zum Erhalt der Eishalle ist ungebrochen“, schreiben die Initiatoren der jungen Eishallen-Bewegung für Unna. „Auch am zweiten Tag auf der Straße und im intensiven Kontakt mit Unnas Bürger ist der Tenor mit überwältigender Mehrheit klar: Die Eishalle soll bestehen bleiben! Ein großer Teil der Bürger ist auch hervorragend zu dem Thema informiert.

Zu den hohen Investitionskosten sei von den Bürgern immer wieder zu hören:

Es wird so viel Geld unnütz ausgegeben. Dieses Geld muss für unsere Jugend investiert werden!

Was gibt es denn sonst noch in Unna?

Es stehen finanzielle Mittel für eine hohe Abstandszahlung zur Verfügung? Warum dann nicht für den Erhalt der Eishalle?

„Ermutigt von dem großen Erfolg und dem breiten Zuspruch aus der Bevölkerung hat sich der Initiativkreis UNNA.braucht.EIS gegründet. Anlass ist, der Wille ein kassierendes Bürgerbegehren gegen mögliche Ratsbeschlüsse zu initiieren, die vollendete Tatsachen schaffen; mit dem Ziel, ein alternatives Betriebskonzept zu erarbeiten.

Ein Jurist ist bereits mit der Vorprüfung beauftragt.

Wir meinen: Die Eishalle steht seit 41 Jahren. Auf 3-6 Monate kommt es nicht an. In dieser Zeit können Konzepte und Ideen für einen Erhalt einer Eishalle in Unna ernsthaft geprüft werden.

 Erste Angebote bringen positive Ergebnisse. Für die Eisaufbereitung liegt ein Angebot von einer renommierten Firma vor. Kosten: ca. 630.000 Euro. In den Kosten inbegriffen: Entsorgung von NH3, neue Kältemaschinemaschine, große Eisfläche mit neuer Bande, kleine Eisfläche.
 Erste Sponsorenanfragen laufen.
Alternative Konzepte werden erdacht.

Es gibt Ideen und Visionen! Wir brauchen nun Zeit und den Willen, diese umzusetzen!“

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