Bei Einsatz wegen Sexdelikt: Polizisten gefilmt, beleidigt und angegriffen

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Symbolbild (Bundespolizei)
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Einsatzgrund war ursprünglich ein Sexdelikt.

Es gipfelte in Beleidigungen und Handgreiflichkeiten gegen Polizeibeamte. Ein Mann und eine Frau aus Dortmund, beide äußerst angriffslustig, landeten Samstagfrüh im Gewahrsam. Ein Polizist ist heute weiter dienstunfähig.

30.6., gegen 4.50 Uhr, Bissenkamp in der Dortmunder City. Vor einer  Diskothek, so die Einsatzmeldung, habe ein 22-Jähriger einer jungen Frau oberhalb der Kleidung in den Intimbereich gefasst.

Der junge Mann landet final im Polizeigewahrsam.

Während die Polizeibeamten den Fall noch vor Ort klärten, filmt ein unbeteiligter Mann ungeniert die vertrauliche Einsatzkommunikation der Polizisten. Mehrfache Aufforderungen, dies zu unterlassen, ignoriert der 33-jährige Dortmunder. Als ein Beamter daraufhin in Richtung des Handys greift, fällt es zu Boden. Und der Mann „baut sich angriffsbereit vor den Polizisten auf“, schildert Polizeisprecherin Dana Seketa die Eskalation vor der Disko.

Kurz bevor der Aggressor ernst macht, greifen die Polizisten zu, ringen ihn zu Boden.

Der 33-Jährige widersetzt sich weiter, versucht hochzukommen,  verletzt  einen Beamten am Arm und einen anderen im Gesicht  – Letzteren so ernst, dass der Beamte aktuell (Stand Montag) nicht dienstfähig ist. Schon in Fesseln, tritt der Dortmunder weiter in Richtung der Beamten und beleidigt sie.

Doch damit nicht genug: Eine offenbar stark betrunkene junge Frau (22) versucht den 33-Jährigen zu befreien, tritt, schlägt und spuckt in Richtung der Polizisten. Auch sie wird zu Boden gebracht und gefesselt. „Ihre Aktionen begleiteten diverse Beleidigungen in Richtung der Polizeibeamten. Und auch auf dem Weg ins Gewahrsam war sie kaum zu beruhigen“, schließt Dana Seketa diesen Einsatzbericht ab.

Beide (sie sind übrigens Deutsche, so Seketa ergänzend auf Nachfrage) haben sich Strafanzeigen eingehandelt, unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

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1 KOMMENTAR

  1. Es sollten endlich Gesetze geschaffenen werden die den Polizisten erweiterte Maßnahmen ermöglichen und sie letztendlich schützen. Wie auch immer die aussehen z.B Pfefferspray, Elektroschocker ohne dass nachher von Grünen und Linken gesponserte Anwälte gegen die Polizei vorgehen