GWA-Großbrand: Ratsherr Tetzner sorgt sich um Kosten für Unna

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Ein Feuerwehrmann am Sonntagabend vor dem rauchenden Trümmerfeld. (Archivbild RBU)
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Bis zum Sonntagabend dauerten auf dem Recyclinghof in Bönen die Löscharbeiten nach dem verheerenden Feuer an, das – wie am Montagnachmittag bestätigt wurde – durch Selbstentzündung ausbrach. 

Bereits am Montagmorgen sorgte sich Ratsherr Christoph Tetzner aber um die möglichen Folgekosten für Unna.

Daher schickte er direkt ein Schreiben an Bürgermeister Kolter mit folgenden Fragen:

  • Wird der Großbrand bei der kreiseigenen GWA (der absehbar Millionenschäden verursachte) Auswirkungen auf die Kreisumlage haben?
  • Führt der Ausfall der GWA-Anlage zur „Ergebnisbelastung bei den Stadtbetrieben Unna, weil Leistungen, welche von der GWA erbracht werden, nun durch Dritte erbracht werden?“
  • Drittens: „Ist mit Beeinträchtigungen für unsere Bürger zu rechnen?“ (Hatte die Feuerwehr bereits am Samstag ausgeschlossen.)

Bei dem Großfeuer (HIER unsere Fotostrecke mit Verweisen auf die Berichte), das am Samstagmorgen auf dem Wertstoffhof an der Industriestraße ausbrach,  erlitten 9 Feuerwehrleute leichte Verletzungen. Da der Teleskopmast der Bergkamener Wehr bei den Löscharbeiten zerstört wurde, sprang die Feuerwehr Dortmund mit dem ihrigen ein.

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