Gegen Ärztemangel: Medizinstipendien im Kreis Unna

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Untersuchung beim Arzt. (Symbolbild / Pixabay)
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Ein Medizinstudent bekommt ein Stipendium – im Gegenzug verpflichtet er sich, als fertiger Arzt eine bestimmte Zeitlang im Kreis Unna zu arbeiten.

Diesen Versuch will jetzt die Kreistagspolitik unternehmen.

Da auch im Kreis Unna Ärztemangel drohe, beschloss der Kreistag auf Antrag von SPD und CDU, eine Konzeption für Medizinstipendien erarbeiten zu lassen.

„Ziel ist es, mit Hilfe von Stipendien der drohenden Mangelversorgung im allgemeinmedizinischen und Facharztbereich entgegenzuwirken“, teilt die Kreistagsfraktion der SPD mit. „Eine Maßnahme, um Ärzte für eine Arbeit im Kreis Unna zu gewinnen, kann die Vergabe von Stipendien an Medizinstudenten sein. Im Gegenzug ist damit die Verpflichtung zu verbinden, nach Abschluss des Studiums für eine bestimmte Dauer als Arzt im Kreisgebiet tätig zu sein.“

Auch der Kreis werde sich mittelfristig stärker als bisher mit einer drohenden Mangelversorgung im allgemeinmedizinischen und fachärztlichen Bereich auseinandersetzen müssen. Ein Instrument, um dieser Mangelversorgung zu begegnen, könnte laut SPD die Vergabe von Medizinstipendien darstellen.

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