Stern TV-Reportage: „Warum die Dortmunder Nordstadt Sinnbild für Deutschlands aktuelle Probleme ist“

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„Dortmund Nordstadt: Jeder Fünfte ist arbeitslos. Mehr als die Hälfte aller Anwohner sind Ausländer. Kriminalität, Drogen und Gewalt gehören hier zum Alltag. Das Problemviertel ist Sinnbild für viele Stadtteile in ganz Deutschland mit besorgniserregender Entwicklung.“

So beginnt eine Dokumentation auf Stern TV über den Dortmunder Norden – jenen Stadtteil, den Polizeipräsident Gregor Lange in regelmäßigen Pressemeldungen als „immer sicherer“ in den Schlagzeilen hält und regelmäßig die polizeilichen Erfolge in diesem Schwerpunktgebiet seiner Behörde hervorstreicht.

Und Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) ließ sich noch Anfang Mai wie folgt zitieren: „Die Nordstadt wird zu einem immer attraktiveren Ort für die Dortmunderinnen und Dortmunder!“ Anlass war ein Besuch „ausgewählter Standorte“ (Zitat Pressemitteilung) im Norden seiner Stadt.

Die Reporter von Stern.TV zeichnen ein weniger optimistisches Bild. Sie ließen  Anwohner selbst zu Wort kommen.

Etwa einer Rentnerin, die seit 50 Jahren in der Nordstadt lebt und von drei bis vier Polizeieinsätzen täglich berichtet.

Ein junger Familienvater, Bauarbeiter, seit einigen Jahren Anwohner des Nordens, sorgt sich besonders um seine beiden kleinen Kinder: „Man schläft hier abends echt ungerne ein, weil man immer Angst haben muss. Die Leute kommen hier rein, die treten die Türen weg. Hier passiert immer was.“

Und eine gebürtige Türkin kommt zu Wort, die in der Nordstadt aufgewachsen ist und sagt, dss sie hier eine schöne Kindheit gehabt habe – im Gegensatz zu ihren Töchtern.

Ihre sehr preisgünstige Wohnung halte sie noch hier. „Doch seitdem ihre ältere Tochter von einem bulgarischen Jugendlichen verprügelt wurde, überlegt die alleinerziehende Mutter wegzuziehen“, heißt es in der Reportage:

„Ich will, dass die Leute sich hier benehmen – und nicht einfach auf irgendwelche Kinder losgehen, Kinder schlagen und sich dann sozusagen verpissen“, wird die mehrfache Mutter zitiert.

Für die Stern-Reporter ist die Nordstadtentwicklung sinnbildlich für viele andere sogenannte „No Go-Areas“ in Deutschland.„Was aber tut die Politik, um die Entwicklung dieser Viertel vieler Städte in Deutschland zu stoppen?“, fragen sie.

HIER geht es zur Reportage.

 

 

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5 KOMMENTARE

  1. Wir mussten in den letzten Monaten leider wiederholt die DDR-Propaganda des SPD-Kumpane Sierau(SPD) und Lange (SPD) ertragen. Es ist begrüßenswert, dass Stern-TV über die Realität berichtet.

    Ich frage mich schon seit Monaten: Hat irgendjemand den Mist von Herrn Sierau(SPD) und Herrn Lange(SPD) geglaubt ? Vielleicht wenigstens die eigenen Parteimitglieder? Oder haben alle realisiert, was für ein Unsinn von den SPD-Genossen verzapft wurde? Daraus ergäbe sich dann die nächste Frage: Warum habt ihr alle den Mund gehalten ? Habt ihr gedacht, dass alle so blöd sind und den Schwindel nicht bemerken?

    Es wundert mich nicht mehr, wenn die AfD die SPD als Volkspartei ablöst.

  2. Sie haben Recht, Kerstin Ramacher: Ich weise schon seit über einem Jahr darauf hin, dass Herr Sierau(SPD) und Herr Lange(SPD) vorsätzlich die Bevölkerung täuschen. Wenn Sie sich den im Text verlinkten Artikel anschauen, können Sie sogar meine alten Kommentare lesen: https://www.rundblick-unna.de/2018/05/08/ob-sierau-nordstadt-wird-immer-attraktiver-fuer-die-dortmunder/
    Es überrascht mich nur, das es so wenige Mitmenschen bemerkt haben. Genauso bin ich überrascht, dass keiner einen Zusammenhang zwischen der SPD/CDU-Flüchtlingspolitik, Finanznot und zunehmender Kriminalität erkennen will. Die meisten Mitmenschen sind vermutlich unglaublich naiv. Haben Sie denn schon die Zusammenhänge erkannt, Kerstin Ramacher?

    • Dazu als Antwort von Kerstin Ramacher:

      Kerstin Ramacher:
      Wollen Sie mir damit etwa zu verstehen geben, dass Ihre Hinweise bedeuten sollen, dass Sie so an vorderster Front mitgegangen sind? Sie haben lediglich hier den Mund aufgemacht, wie eh und je. Meinen Sie, dass sich so irgendwie etwas ändert? Wenn man sich bei den Verantwortlichen bemerkbar machen will, gehört da leider wesentlich mehr dazu
      Verwalten

      Was bedeutet für Sie: „Warum habt ihr den Mund gehalten?“
      Dagobert: Meinen Sie etwa, die Herren Sierau und Lange machen sich die Mühe Ihre Kommentare zu lesen?

  3. Ich arbeite 12 bis 14 Stunden am Tag(inklusive Sonn-und Feiertagen), damit dieser Irrsinn bezahlt werden kann. Falls Sie Zeit hatten, an vorderster Front mitzulaufen: Sie haben meine vollste Hochachtung. Zumindest haben Sie meine Kommentare gelesen und wissen jetzt, dass wir beide die gleiche Meinung haben. 🙂

    Warum „Verwalten“ wichtig sein soll, habe ich nicht verstanden.