Eishallen-Initiative und Stadt legen Fahrplan fest – Ortsbegehung in den kommenden Wochen

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Symbolbild (Archiv RBU)
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Noch kein fester Termin für die gewünschte Hallenbegehung, aber ein sachliches Auftaktgespräch mit der Einladung zur „konstruktiven Zusammenarbeit“ durch den Bürgermeister.

Dieses Ergebnis nahm die Initiative „UNNA.braucht.EIS“ am Mittwochabend aus einem „Aufschlaggespräch“ im Rathaus mit.

Auf Einladung von Bürgermeister Werner Kolter war am Mittwochabend zum Aufschlaggespräch eine größere Runde am Tisch versammelt:

neben Kolter selbst und seinem Sprecher nahmen die zuständigen Beigeordneten, zwei Prokuristen und ein ehemaliger Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Unna (WBU) an dem Gespräch teil, berichtete uns am Donnerstagmittag auf Nachfrage Wilhelm Ruck von der Eishallen-Initiative.

Diese war selbst mit vier Vertretern präsent.

„Der Bürgermeister hat uns zur konstruktiven Zusammenarbeit eingeladen und grob den Fahrplan der Stadt geschildert“, gab Wilhelm Ruck den Verlauf dieses Auftaktgesprächs wieder, das die BI sachlich und fair erlebt habe. Karl-Gustav Mölle, als 1. Beigeordneter und WBU-Chef (und damit Eishallenchef) mit am Tisch, resümierte noch einmal kurz die Historie der Eishallen-Schließung und unterteilte den Fahrplan in mehrere Handlungsstränge:

  • „Komplettaufnahme aller Gewerke“ durch ein Architekturbüro (um alle kurz- und langfristig nötigen Investitionen auf den aktuellen Stand zu bringen);
  • „Wegnahme des Komplexes“ einschließlich Schadstoffuntersuchungen und Abbruchantrag – bedeutet: Abriss der Halle wird vorbereitet;
  • Planung einer anderweitigen Nutzung durch Wohnbebauung;
  • und parallel dazu die Entwicklung eines alternativen Betreibermodells unter Einbeziehung der Bürgerinitiative – zur Vorlage im Rat.

„Für den letzten Punkt – Entwickung eines neuen Betreibermodells – wurde uns zugesagt, dass die Bürgerinititiative an dem Auftaktgespräch zwischen Verwaltung und Architekturbüro teilnehmen wird. Dort sollen wir dann auch eigene Prüfaufträge einbringen können“, fasst Wilhelm Ruck die Zusicherung der Stadtvertreter zusammen.

Die Verwaltung habe ebenfalls zugesagt, dass der BI alle technischen und kaufmännischen Informationen bekommen werde, nach denen sie verlange.

Noch keine konkrete Terminzusagen bekam die Initiative für die gewünschte Ortsbegehung der Halle. Indes: „Die Verwaltung sagte zu, dass das in den kommenden Wochen möglich sein soll.“

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