Grünfläche in Königsborner Zechensiedlung soll bebaut werden

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Um dieses Areal geht es. (Quelle: Unna.de)
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Die Stadt Unna will neue Wohnhäuser im größten Stadtteil schaffen. Wachsen sollen sie auf der Grünfläche innerhalb der Zechensiedlung an der Hermannstraße.

Dort sollte mal ein Spielplatz entstehen, der aber nie gebaut wurde.

Über 1300 qm misst das Areal östlich der Kamener Straße/südlich der Glückauf-Kaserne. „Das Grundstück stellt sich als Grünfläche mit Wiese und wilden Sträuchern ohne speziellen Nutzungszweck dar“, schreibt die Stadt in ihren Planunterlagen.

Rund 80 Jahre alte Kastanien und das Flair der früheren Zechensiedlung prägen den Bereich.

Die Aufgabe des „Kinderspielplatzes Hermannstraße“ beschloss der Jugendhilfeausschuss bereits im Juli 2012.

Begründet wurde der Beschluss damit, dass „ der Kinderspielplatz ebenso wie der an der Oberen Roonstraße (Massen) nie bebaut wurde“ und dass im Quartier eine gute alternative Spielmöglichkeit vorhanden sei: 400 Meter weiter befindet sich der Kinderspielplatz Dorortheenstraße / Salzweg, eine 15.000 m² große Spielfläche mit laut Stadt „attraktivem Spielgeräteangebot.“

Aufgrund der gesicherten Erschließung und ausreichenden Größe des Grundstücks sieht die Stadt es als sehr gutes Wohnareal an. Vorgesehen sind zweigeschossige Häuser in offener Bauweise mit Satteldach.

Der Entwurf des Bebauungsplans Unna Nr. 46 „Zechensiedlung Königsborn“, 10. Änderung inkl. Begründung liegt noch bis einschließlich 03.08.2018 öffentlich aus: beim Bereich 3-61, Bauleitplanung der Kreisstadt Unna, Rathausplatz 1, 3. Obergeschoss, Aufgang B, Ostflügel, Aushang neben Raum 307.
Stellungnahmen können in dieser Zeit schriftlich oder mündlich zur Niederschrift beim Bereich 3-61, Bauleitplanung vorgebracht werden.
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