Stau zum Ferienbeginn – Keine Campingstühle in der Rettungsgasse, bitte!

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Symbolbild (Pixabay)
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Es wird voll ab 13 Uhr.

14 Bundesländer haben jetzt Ferien. Verkehrsexperten rechnen mit einer wahren Urlauberlawine aus NRW.

Die Staugefahr ist, laut ADAC am heutigen Freitag (von 13:00 bis 20:00 Uhr), am Samstag (11:00 – 18:00 Uhr) und am Sonntag (14:00 bis 20:00 Uhr) am Größten. Wer kann, so die Experten, solle sich lieber an einem anderen Tag unter der Woche oder zu anderen Zeiten auf den Weg machen.

Eine detaillierte Stauprognose mit Angaben zur genauen Tages- und Uhrzeit entlang der Route findet ihr auf ADAC Maps. Über den Button „Echtzeit-Verkehrslage“ erhaltet ihr immer aktuelle Infos. Die Nutzer können aber auch unter Angabe der geplanten Reisezeit eine Verkehrsprognose für ihre Reisestrecke erhalten.

Bei Stau – Rettungsgasse!

Eine Rettungsgasse zu bilden ist tatsächlich gar nicht so kompliziert.

Es gibt eine ganz einfache Eselsbrücke: „Schauen Sie auf Ihre rechte Hand. Der Daumen ist die linke Fahrspur. Die Lücke zwischen Daumen und Zeigefinger ist die Rettungsgasse“, erklärt Sven Schönberg von der Polizei Dortmund. So kann man es sich am einfachsten merken.

Eine einfache Rettungsgassen-Eselsbrücke.

Das Bilden der Rettungsgasse klappt inzwischen in den meisten Fällen. Wir beobachten aber ein ganz anderes Problem“, so der Polizeipressesprecher. „Die Leute bilden eine Rettungsgasse und packen dann die Campingstühle aus und sitzen auf der Autobahn. Das ist natürlich auch nicht Sinn der Sache. Bitte bleiben Sie im Auto oder hinter der Leitplanke!

Ein Video der Polizei NRW zur Bildung einer Rettungsgasse gibt es HIER.

Bitte nicht vergessen: Jede Sekunde, die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei länger benötigen, um an die Einsatzstelle zu gelangen, kann Menschenleben kosten.

Bei Missachtung der Vorschrift drohen ein Bußgeld von mindestens 200 Euro und zwei Punkte in Flensburg. In besonderen Fällen drohen bei Verstößen bis zu 320 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot oder sogar eine Strafanzeige und der Entzug der Fahrerlaubnis, so die Polizei NRW auf ihrer Homepage.

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