Eishalle wird bis Ende Juli geräumt – Drin bleibt, was dem Verpächter – der WBU – gehört

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Die Eissporthalle Unna, hier bei einem Besuch des Falken Kinderclubs. (Archivbild RBU)
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Was dem Vermieter gehört, bleibt drin – was der Mieter selbst eingebaut bzw. angeschafft hat, darf er mitnehmen.

So weit die üblichen Regelungen zwischen Vermieter und Mieter bei einem Auszug, die entsprechend auch für die Eissporthalle gelten – im Pachtverhältnis zwischen der Familie Kuchnia und und den Wirtschaftsbetrieben Unna (WBU).

Was Eissportler Sorgenfalten in die Stirn kerbt (die angestrebte Weiternutzung der Halle wird durch komplette Räumung natürlich nicht einfacher), bezeichnete Stadtsprecher Oliver Böer gegenüber unserer Redaktion als völlig normalen Vorgang.

„Die Pächter haben Räumungszeit bis zum 31. Juli“, erinnnerte Böer an die per Ratsbeschluss festgesetzte Frist. „‚Sie nehmen beim Auszug ihr selbst angeschafftes Inventar natürlich mit.“

Seit die Kuchnias mit ihrer Ice & Fun im Jahr 2002 als Pächter der Eishalle Unna einstiegen, haben sie, so Böer, „eine Menge Geld reingesteckt.“

Zum selbst angeschafften Inventar zählt auch die Plexiglasbande, die die Eisfläche umgrenzte. Gerüchte, wonach diese Bande (und andere Bauteile) bereits zur Eishalle Bergkamen transportiert worden seien, um dort Verwendung zu finden, konnte der Rathaussprecher am Wochenende nicht bestätigen.

Letztlich sei es allein den Pächtern überlassen, was sie mit ihrem Eigentum anfingen. „Die WBU achtet aber ebenso selbstverständlich darauf, dass das, was ihr gehört, auch in der Halle bleibt.“ Übergabe wird Ende des Monats sein.

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