Erneut Bundespolizist verletzt – wieder von 17-Jährigem mit Mehrfachidentität

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Symbolbild (Bundespolizei St. Augustin).
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Ein Fall, sehr ähnlich wie der von voriger Woche.

Erneut ist am Dortmunder Hauptbahnhof ein Bundespolizist verletzt worden – und wieder ist der Tatverdächtige ein junger Mann – 17 Jahre alt – , der sich mit  zwei Identitäten im Bundesgebiet aufhält.

Wie BuPo-Sprecher Volker Stall schildert, wurde der junge Mann heute früh (16. 7.) gegen 03:30 Uhr am Bahnhof überprüft.

„Weil sich bei der Kontrolle des Jugendlichen Zweifel an seinen Personalien ergaben, sollte er zur Identitätsfeststellung zur Wache gebracht werden. Schon auf dem Weg dorthin weigerte er sich mehrfach, den Bundespolizisten zu folgen.“

Auf der Wache sollten die Fingerabdrücke des jungen Guineers  genommen werden. „Dagegen weigerte er sich, indem er beide Hände miteinander verschränkte“, berichtet Volker Stall weiter. „Als seine Fingerabdrücke daraufhin mit Zwang genommen werden sollte, trat er einem 51-jährigen Bundespolizisten erst vor das Knie und schlug ihm anschließend in den Bauch.“

Erst mit weiteren Einsatzkräften konnte der renitente Afrikaner überwältigt und seine Fingerabdrücke genommen werden.

Dabei stellte sich heraus, dass sich der 17-Jährige mit zwei Identitäten in Deutschland aufhält. Daraufhin wurde die zuständige Stelle über seine Aliaspersonalien informiert. Zudem leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen den geduldeten Asylbewerber ein.

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1 KOMMENTAR

  1. Soweit ich es verstanden habe, gibt es keinen Unterschied zwischen einem „geduldeten Asylbewerber“ und einem „abgelehnten Asylbewerber“. Die Verletzungen unzähliger Bundespolizisten wären vermeidbar gewesen, wenn man „abgelehnte Asylbewerber“ auch als solche bezeichnen würde und zügig abschieben würde.

    Wenigstens redet inzwischen niemand mehr über „asylbegehrenden Schutzsuchenden, die vor Gewalt und Strafverfolgung fliehen mussten“.