Bürgerinitiative nach Begehung der Eishalle entsetzt, aber nicht entmutigt

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Die Unnaer Eishalle. (Archivbild RBU)
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Enttäuscht, doch nicht entmutigt.

Die Bürgerinitiative UNNA.braucht.EIS ist nach der gestrigen Begehung der Eishalle mit einem Sachverständigen nach eigener Aussage entsetzt – aber den Mut will man nicht verlieren. Alternative Konzepte, so die Initiatoren, liegen in der Schublade. Für die aktuelle Situation gebe man der Pächterfamilie aber keine Schuld.

In einer Pressemitteilung vom heutigen Dienstag (17. Juli) nimmt die Bürgerinitiative Stellung und kündigt an, „große Dinge bewegen“ zu wollen. In der Erklärung heißt es:

„Die Bürgerinitiative UbE ist entsetzt über den Zustand der Eishalle. Die Eishalle ist offensichtlich durch die Stadt/WBU über Jahre auf Verschleiß gefahren und systematisch kaputtgespart worden.

Dies wurde in der Form bereits in der letzten Ratssitzung zu diesem Thema vom Ratsherren Herrn Göldner eindeutig und ohne Widerspruch geäußert. Ein gleiches Problem, wie es auch bei anderen Einrichtungen (z.B. Schwimmbad Massen) angewandt wurde und weiterhin angewendet wird: Die öffentliche Hand lässt Infrastruktur verrotten. Am Ende sind die Kosten für die Instandsetzung dann umso höher und eine Schließung, bzw. ein Abriss wird als Ultima Ratio benannt.

Bezüglich unserer Kostenschätzung einer Reparatur sind wir natürlich von einem altersgerechten Erhaltungszustand ausgegangen. Hiervon kann nach Begehung der Anlage keine Rede sein. Wir halten es im Übrigen für unzulässig die Schuldfrage der aktuellen Situation bei der Pächterfamilie zu suchen.

Und dennoch, ein starkes Team kann große Dinge bewegen. Auch für den Fall eines Totalausfalles der Eisaufbereitungsanlage haben wir Ideen zusammengetragen. Diese werde wir auf Basis der neuesten Informationen weiter konkretisieren und in tragfähige Konzepte einfließen lassen. Die Stadt Unna / WBU hat uns größtmögliche Transparenz und Hilfe bei der Beschaffung von notwendigen Informationen zugesagt.

Ein erster Fragenkatalog wurde der Stadt übergeben und um Rückantwort bis zum Ende dieser Woche gebeten.“

[Pressemitteilung „UNNA.braucht.EIS“]

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3 KOMMENTARE

  1. Na, dann wünsche ich der Bürgerinitiative viel Glück. Allerdings sollte man nicht so sehr auf die Mitarbeit der Stadt/WBU vertrauen. Letztendlich sind diese Chaoten dafür zuständig dass sie mein Eigentum, ja es das Eigentum eines jeden Steuerzahlers und somit auch meins, haben verrotten und verkommen lassen. Das Verhalten ist eigentlich als unverantwortlich anzusehen und bedürfte einer strafrechtlichen Verfolgung. Aber so ist das in der Politik, selbst dann wenn Strafanzeige für ein solches unverantwortliches Verhalten gestellt wird verläuft sie eh im Sande. Also weiter so in der politischen Arbeit, die Wähler machen ja eh das Kreuz das sie seit 50 Jahren kennen ohne nachzudenken.