Auseinandersetzung mit Reizgas in U 41 in Hörde – mehrere Verletzte

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Symbolbild (Pixabay, fsHH)
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Eine Auseinandersetzung in der U41 in Richtung Hörde und schließlich auf dem Bahnsteig in der Station „Hörder Bahnhof“ führte am vergangenen Freitag (20.07.) zu einem Polizeieinsatz. Mehrere Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen.

Der Tathergang ist laut Polizei bislang unklar. Ersten Hinweisen zufolge fuhr die U41 gegen 19:16 Uhr in die Station „Hörder Bahnhof“ ein. Zuvor wartete eine etwa sieben Personen starke Gruppe junger Männer auf dem Bahnsteig. Dort liefen sie auffällig zwischen den Bahngleisen hin und her.

Als sich die Türen U-Bahn öffneten, gab es zunächst eine lautstarke Auseinandersetzung zwischen der Gruppe und (vermutlich) zwei Fahrgästen in der Bahn. Dann warf einer aus der Gruppe einen Gegenstand in die Bahn.

Zeugen gaben in einer späteren Befragung an, kurz darauf habe es einen Knall gegeben und man habe innerhalb des Bahnabteils starke Reizungen in den Augen und im Gesicht verspürt.

Im hinteren Abteil der U41 stellten Polizeibeamte darüber hinaus Blutspuren fest. Die Polizei schließt nicht aus, dass es zwischen Angehörigen der Gruppe und den zwei bislang unbekannten Fahrgästen zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam und jemand sich dabei Verletzungen zuzog.

Unbeteiligte Fahrgäste wurden durch das verwendete Reizgas leicht verletzt.

Zeugen beschrieben ein Mitglied der Gruppe als ca. 16 – 17 Jahre alt, ungefähr 1,80 Meter groß, eventuell marokkanischer Herkunft. Er hatte kurze dunkle gelockte, an den Seiten ausrasierte Haare.

Den vermutlich verletzten Mann beschrieb ein Zeuge so als ca. 20 Jahre alt. Er trug ein weißes T-Shirt und könnte türkischer

Herkunft sein.

Als die Polizei eintraf, war von den Beteiligten keiner mehr vor Ort. Die Beamten bitten Zeugen, sich an die Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter 0231 – 132-7441 zu wenden.

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