Festnahme nach zahlreichen PKW-Aufbrüchen

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Symbolbild Autoknacker/Autodiebe
Symbolbild (Quelle: www.polizei-beratung.de)
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Ein Auto ist kein Tresor!

In der Nacht auf den 19. Juli (Donnerstag) kam es erneut zu mehreren Auto-Aufbrüchen im Iserlohner Stadtgebiet.

Die Taten ereigneten sich an den Straßen Am Ostbahnhof, Parkstraße, Am Hilborn, Westfalenstraße, Hardtstraße, Gürtlerstraße, Teichstraße und Hilbornstraße. Insgesamt waren elf Fahrzeuge betroffen. In allen Fällen wurden die Seitenscheiben eingeschlagen. Es entstand vierstelliger Sachschaden. Die Beute: ein Ladekabel, Bargeld und Parfum, berichtet die Polizei des Märkischen Kreises.

In der Nacht auf Freitag (20. Juli) meldete dann eine aufmerksame Zeugin gegen 00:45 Uhr einen Verdächtigen in der Grabenstraße, die sich an mehreren Autos zu schaffen machte. Die Frau schrie den Mann an, der daraufhin flüchtete.

Sie informierte die Polizei und beschrieb den Täter, an der Breslauer Straße konnte die Polizei dann einen Tatverdächtigen stellen. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten Cannabis, sie nahmen den 41-jährigen Marokkaner aus Hagen wurde vorläufig fest.

„Wie ziehen die Möglichkeit in Betracht, dass es sich dabei um Beschaffungskriminalität handelt. Autoaufbrecher stammen häufig aus dem Drogenmilieu“, so Polizeisprecher Marcel Dilling. Reich werden die Täter damit nicht, der „Ertrag“ ist meist niedrig.

Den 41-Jährigen erwartet ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie versuchten Diebstahls aus PKW. Die Polizei geprüft, ob der Mann auch für die zuletzt aufgetretene Häufung von PKW-Aufbrüchen im Stadtgebiet als Tatverdächtiger in Frage kommt. Die Ermittlungen dauern an.

Am 11. Juli brachen Unbekannte 30 Autos in Iserlohn auf, der Rundblick berichtete.

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