Massenschlägerei im Nachbarkreis: Gruppe prügelt sich mit Besenstielen

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Symbolbild.
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Auch Polizisten aus den umliegenden Städten des Kreises rückten an.

In Werdohl alarmierten am gestrigen Mittwoch mehrere Zeugen die Polizei. Gegen 20:23 Uhr meldeten sie eine große Personengruppe, sie sich in der Neustadtstraße sammelte. Es war die Rede von etwa 30 bis 50 Personen. Die mit Besenstielen bewaffneten schlugen aufeinander ein, berichtet die Polizei des Märkischen Kreises.

Die Polizei rückte zog Kräfte aus den umliegenden Städten zusammen und traf vor Ort auf etwa 50 Personen, von denen sich einige unmittelbar entfernten. Die Schlägerei war offenbar beendet.

Die Beamten konnten fünf Personen ermitteln, die nach Zeugenangaben unmittelbar an der Eskalation beteiligt gewesen sein sollen. Hierbei handelte es sich um vier Männer aus Werdohl (17, 17, 18, 19) und Lüdenscheid (17), es handelte sich um Bulgaren, Rumänen und Aserbaidschaner.

Den Beamten gelang es, einen Großteil der Gruppe zu kontrollieren. Sie erteilten – unter anderem mit Lautsprecherdurchsagen – zahlreiche Platzverweise zur Verhinderung einer neuerlichen Eskalation und kontrollierten deren Einhaltung.

Gegen die fünf Tatverdächtigen wird wegen Körperverletzung ermittelt. Die Hintergründe sind bislang nicht geklärt.

Ein 17-Jähriger musste vor Ort durch eine Rettungswagenbesatzung behandelt werden.

Aus mehreren Städten in NRW – wie z.B. Gelsenkirchen oder Essen – wurden in den letzten Tagen Massenschlägereien gemeldet. Auch im Märkischen Kreis kam es erst am Sonntag zu einem Vorfall mit etwa 50 Personen in Plettenberg, der Rundblick berichtete.

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