Erste Hilfe bei Anfällen: Was tun bei Kindern und Jugendlichen mit Epilepsie?

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Symbolbild. (Pixabay, geralt)
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Der Vortrag ist kostenlos.

Epilepsie hat viele Gesichter: Mal wirken Betroffene nur kurz wie geistig abwesend, mal fallen sie in Ohnmacht oder werden minutenlang von Muskelzuckungen durchgeschüttelt. Alle Eltern und Interessierte, pädagogische, psychologische und soziale Fachkräfte können am Mittwoch, dem 12. September 2018, von 16:00 bis 18:00 Uhr im Klinikum Dortmund mehr darüber erfahren.

Die neurologische Erkrankung beschreibt eine Funktionsstörung des Gehirns, bei der Nervenzellen gleichzeitig und unkontrolliert Impulse abfeuern. Bei einem Drittel der Betroffenen beginnt die Krankheit bereits im Kindesalter.

Die genaue Ursache für die Bewusstseinsstörungen und Krampfanfälle bleibt bei etwa der Hälfte der Betroffenen ungewiss. Angehörige und pädagogische Fachkräfte können aber die Diagnosestellung und die Behandlung unterstützen. Durch eine gelungene Inklusion tragen sie insgesamt zur positiven Entwicklung der betroffenen Kinder und Jugendlichen bei.

Dafür benötigen sie medizinisches Knowhow über die Erkrankung: Welche Arten der Epilepsie gibt es und wie beeinflussen sie die Entwicklung? Was sollten Angehörige tun, wenn ihr Kind einen epileptischen Anfall erleidet? Welche Notfallmedikamente können auch Laien verabreichen?

Diese Fragen beantworten Dr. Ky Duong Truong, Oberarzt des Sozialpädiatrischen Zentrums, und Bärbel Sandforth, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Der Vortrag „Inklusion bei Kindern und Jugendlichen mit Epilepsie: Erste Hilfe bei Anfällen“ findet im Klinikum Dortmund Mitte, Magistrale, Vortragsraum 1, statt.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

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