Krimineller Asylbewerber schlug nach Autohaus-Belagerung in Unna erneut in Fröndenberg zu und sitzt jetzt in U-Haft – Kreis arbeitet an schneller Abschiebung

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Eine JVA. (Symbolbild / Pixabay)
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Abgelehnt war sein Asylantrag sowieso. Und nach seinen jüngsten gewalttätigen Aktionen in Fröndenberg und bei Procar Unna (unser Bericht vom Wochenende) sollte der mehrfach polizeibeibekannte hochaggressive Asylbewerber aus Afrika ohnehin jetzt zügig abgeschoben werden. Er hat zwei Identitäten – die wahrscheinlichere ist jetzt geklärt, Elfenbeinküste.

Doch seit heute (Montag) sitzt er sowieso einmal hinter Schloss und Riegel.

Er wurde erneut kriminell, diesmal wieder in Fröndenberg – am gestrigen Sonntagmittag auf der Alleestraße.

 

Dort sahen Zeugen gegen 12 Uhr aus der gegenüber liegenden Pizzeria, wie ein Mann mit einem Stein mehrfach gegen die untere Glasscheibe der Eingangstür eines Computergeschäftes schlug. Mit Erfolg, die Scheibe zerbarst.

Symbolbild (Pixabay)

Er drang in den Geschäftsraum ein, verließ es kurz danach wieder mit einer Spielekonsole in der Hand.

Die Polizeibeamten konnten den Mann noch neben dem Geschäft vorläufig festnehmen.

„Es handelt sich um einen polizeibekannten 23-jährigen Zuwanderer aus Guinea“, teilte die Polizeispressestelle Unna am heutigen Nachmittag in ihrem Bericht über den Vorfall mit.

Polizeisprecherin Ute Hellmann bestätigte uns bei einer telefonischen Rücksprache: Ja, es ist dieser sattsam bekannte Asylsuchende, der am Abend des 31. Juli einen Dienstwagen der Stadt Fröndenberg mit einem Stein zertrümmert und danach tagelang das BMW-Autohaus Procar in Unna belagert hatte.

BMW Procar Unna an der Hansastraße. (Foto: Rundblick)

Angriff mit einem Metallpfosten auf vier Mitarbeiter inklusive. Und schon zuvor war er in und rund um Fröndenberg immer wieder gewalttätig geworden.

„Der Mann gab nach erfolgter Belehrung an, er habe ,die Scheibe eingeschlagen, um sich sein Geld zu holen´„, zitiert Ute Hellmann die Aussage des Afrikaners. Schon am Tag zuvor, am Samstag, hatten ihn Zeugen dabei beobachtet, wie er – vergeblich – versuchte, die Scheibe zu zertrümmern und in das Geschäft einzubrechen.

Erst am Freitag hatte ihn die Polizei bei Procar an der Hansastraße in Unna abgeholt  – zum x-ten Mal -, weil er dort zum x-ten Mal bedrohlich aufgetreten war, sich seinem Hausverbot widersetzte und unbedingt einen 53.000 Euro teuren BMW kaufen wollte – mit Spielgeld zu zahlen (Rundblick berichtete).  Der Filialleiter hatte an diesem Freitag endgültig genug und beschloss – als unsere Redaktion bei ihm nachfragte – , diesen für sein Autohaus und die Mitarbeiter und Kunden unsäglichen Zustand öffentlich zu machen. Das mediale Echo war gewaltig und hält an.

Nun also diese ganz aktuelle Entwicklung nach der Festnahme vom gestrigen Sonntag:

„Der 23-Jährige wurde am Montag, 13.08.2018, dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Unna vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl.“

Eine Ergänzung – Quelle Die Welt: Wegen Einbruchs in einem besonders schweren Fall drohen dem in U-Haft Sitzenden bei einer Verurteilung bis zu drei Jahre und zehn Monate Haft, sagte Staatsanwalt Henner Kruse. Sollte es zu einem Verfahren kommen, dürfte auch begutachtet werden, ob der Afrikaner schuldfähig oder möglicherweise psychisch krank ist.

Die Zentrale Ausländerbehörde des Kreises Unna. (Archivbild: Copyright Max Rolke / Kreisverwaltung Unna)

Die Reaktion der Ausländerbehörde

Die Ausländerbehörde des Kreises hatte sich gleich am heutigen Morgen den Fall vorgenommen, nachdem die Vorfälle bei Procar durch den Rundblickbericht bekannt geworden waren. Das Ziel, sagte uns Kreissprecher Max Rolke, ist jetzt eine möglichst zügige Abschiebung des Mannes nach Afrika.

„Zunächst haben die Mitarbeiter unserer Ausländerbehörde recherchiert, um herauszufinden, um wen es geht, und den Mann aufgrund eines Videos identifiziert“, berichtet Rolke.

Dieses Video – zigfach in den sozialen Medien geteilt – zeigt den großen, kräftigen, bärtigen Mann, wie er einen gewaltigen Stein an der Bahnhofstraße in Fröndenberg herträgt und ihn mit Wucht in die Scheibe eines geparkten städtischen Dienstautos schleudert.

Was die Ausländerbehörde mit Rücksicht auf den Datenschutz sagen kann, ist Folgendes, so Rolke:

„Es handelt sich offenbar um einen abgelehnten Asylbewerber, dessen Identität nicht zweifelsfrei geklärt ist, weil er nicht über einen Pass verfügt. In solchen Fällen leitet die Ausländerbehörde des Kreises Unna ein Passersatzpapierverfahren ein, um die Identität der Person mit der Botschaft des Herkunftsstaates zweifelsfrei zu klären.

Mit dem Passersatzpapier ist dann die Rückführung des Ausländers in seinen Herkunftsstaat möglich.“

Diese Verfahren seien zeitaufwändig. Ihre Dauer und der Erfolg hingen maßgeblich von der Botschaft des Herkunftsstaates ab. Aber:

„Aufgrund der aktuellen Ereignisse hat die Ausländerbehörde heute erneut um eine bevorzugte Bearbeitung dieses Falles gebeten“, unterstreicht Max Rolke die Dringlichkeit, die die Behörde aufgrund der massiven Gewalttätigkeit dieses Asylbewerbers erkannt haben.

Der Kreissprecher macht es konkret:

„Zum Ende des Jahres ist eine Sammelanhörung geplant, bei der die Botschafter der Elfenbeinküste – aus diesem Land stammt der Mann nach Hinweisen, die der Ausländerbehörde vorliegen – gebeten werden, die Identität zu klären. Wenn das Passersatzpapier von der Botschaft ausgestellt wird, ist Beendigung des Aufenthaltes möglich.“

Momentan sitzt der Afrikaner in der JVA Dortmund. Für Mitte des Monats ist ohnehin ein Termin für eine Verhandlung gegen ihn angesetzt – sein jüngster Geschäftseinbruch am Sonntagmittag in Fröndenberg kommt jetzt noch zu seinem schon ellenlangen Register seit dem Frühsommer dazu, das uns Polizeisprecherin Ute Hellmann heute noch einmal im Gespräch auflistete. Wir berichten dazu gesondert HIER.

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12 KOMMENTARE

  1. Ende des Jahres gibt es eine Anhörung??? Mit anderen Worten: Der Schutzsuchende bleibt uns noch Jahrzehnte erhalten und wird uns noch weitere Hundertausende Euro kosten.

    Zum Trost, damit der Asylbegehrende nicht mehr so einsam ist: Seine Kumpels aus Afrika machen sich gerade auf den Weg und alle freuen sich auf unsere offenen Grenzen und unsere offene Gesellschaft.

    Vielleicht wird ja das Rathaus geschlossen, wenn gar keine Kohle mehr da ist?

  2. Vermutlich wird er kurzfristig wieder weiterhin tyrannisieren und Schaden anrichten da die Richter keinen triftigen Grund sehen die körperlichen Unversehrtheit der Bevölkerung neben Hab und Gut zu schützen. Nicht nur dieser Fall rechtfertigt deshalb dringend die Forderung nach bzw. Umsetzung zu einem Abschiebeknast.

  3. Vielleicht wäre der Fall die richtige Morgenlektüre für den devoten Heiligenverehrer aus Düsseldorf. Obwohl, letztlich ändern würde das auch nichts hat er in der Amtsperiode dass bestätigt was zu erwarten war. Unfähigkeit in allen Gebieten analog der vorherigen Rot Grünen Regierung. Aber das kommt dabei raus wenn der Bürger nur die Wahl hat: Pest oder Cholera. Wobei ich mich mittlerweile frage ob das schnelle Ende mit Rot Rot Grün vielleicht vielen Bürgern eher den Anstoß zur Auswanderung gegeben hätte als das Ende ohne Schrecken das wir derzeit erleben. .

  4. Ich hoffe doch dass der arme Kerl so schnell wie möglich wieder frei kommt. Sind wir es doch die eigentlich in den Knast müssten. Angefangen von der BK die 2015 einfach die Grenzen offen ließ so dass er plötzlich, unerwartet und ohne eigenes Zutun in Deutschland angekommen war. Wäre er doch lieber in Afrika geblieben. (Da wollte ihn aber auch keiner mehr). Und dann die fehlende Information. Hat man ihm doch vor der Einreise gesagt er solle seinen Ausweis weg werfen, sein Heimatland verschweigen und sich jünger machen als er tatsächlich ist. Vergessen hat man zu sagen dass man in Zügen und Bussen eine Fahrkarte lösen muss. Konnte er ja nicht Wissen. Ist zwar zu Hause in seiner Heimat auch so aber hätte hier ja anders sein können. Ihn deshalb anzuzeigen und nach mehrmaliger Wiederholung eine Strafe aufzubrummen ist wirklich unverantwortlich. Und dann diese ganzen Formulare. Verzweifelt der deutsche Steuerzahler da schon einer seiner Steuererklärung wollen doch diese ganzen Ämter zig Fragebögen ausgefüllt haben. Da darf man doch mal vor Frust auch schon ein städtisches Fahrzeug schrottreif demolieren. Und dann hatte man ihm ja auch ein neues großes Auto versprochen. Wirklich unverschämt von den Mitarbeitern des Autohauses ihm das nicht auszuhändigen. Auch da darf man doch schon mal ein wenig ausrasten zumal er ja doch durch diese ganzen Unannehmlichkeiten leicht depressiv geworden ist. Was bin ich froh dass ich von der Dame des Patenschaftskreises Frbg. aufgeklärt wurde. Habe ich doch jetzt Hintergrundwissen. Und ich dachte schon nach den Berichten zu den Übergriffen es handele sich um einen gewöhnlichen Kriminellen.

      • Danke, war mir nicht sicher ob der Hinweis erwünscht war. In der Tat handelt es sich um den ganzseitigen Artikel wo wieder einmal in unverantwortlicher Weise Entschuldigungen gesucht werden für die Verfehlungen derer die hier Obhut und Fürsorge erfahren. Und wieder einmal werden Verantwortlichkeiten bei uns gesehen. Bei den Bürgern, den Behörden, der Justiz und der Polizei. Ja selbst für die angeblich depressive Phase des einst so lustigen und verbotener Weise Zugereisten / Emigranten/ (… / editiert, Beleidigung) sind wir verantwortlich da er zu wenig Fürsorge erfahren musste.