Unna ist „Kommune der offenen Gesellschaft“: Stadt erklärt, warum und wer das initiierte

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Bunte Luftballons als Zeichen für eine bunte, weltoffene Gesellschaft. (Archivfoto RBU: Integrationsfest am ZiB in Unna)
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Als 21. Stadt ist Unna Mitglied im Netzwerk „Kommunen der offenen Gesellschaft“ – und setzt damit „ein Zeichen für größtmögliche individuelle Freiheit bei größtmöglicher Lebenssicherheit“. Bericht HIER.

Der Zeitpunkt dieser Mitteilung durch die Stadt nur wenige Tage nach den Gewalttätigkeiten durch Zuwanderer auf dem Rathausplatz wirkte auf Leser etwas bizarr.

Das war aber nicht beabsichtigt, erklärte uns Rathaussprecher Oliver Böer auf unsere Anfrage, von wem die Initiative für diese Vernetzung ausgegangen war. Das hatten Leser wissen wollen.

„Die Stadt Unna wurde von der Bertelsmann-Stiftung als federführender Kooperationspartnerin der Aktion bezüglich einer Teilnahme angeschrieben“, schildert Böer – „- und zwar schon im Mai dieses Jahres.“

Feierliche Zertifizierung vor 4 Jahren als „Unna ohne Rassismus – Unna mit Courage“. (Archivbild RBU)

„Als im Jahr 2014 zertifizierte ,Stadt ohne Rassismus – Stadt mit Courage´ setzt sich Unna für ein tolerantes und demokratisches Miteinander in unserer Stadtgesellschaft  ein“, fügt Böer hinzu. „Dementsprechend haben wir uns an der gemeinsamen Initiative von Deutschen Städte- und Gemeindebund, dem Deutschen Städtetag und der Bertelsmann-Stiftung beteiligt.“

Die Auskunft, die unsere Redaktion schon vorab an Leser gab – dass die Netzwerkteilnahme die Stadt nichts kostet – bestätigte Oliver Böer.

 

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