Kleidung auf B1 geworfen, Altöl ausgekippt, an Zapfsäule geraucht – 34-Jähriger aus Bergkamen randaliert an Tankstation Hemmerde

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Die Tankstation Hemmerde an der B1/Werler Straße. (Foto: Privat)
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Tumult am Donnerstagmorgen (23. 8. 18) an der B1-Tankstation Hemmerde. Noch vor dem ersten Kaffee musste Werkstattbetreiber Simon Schwarzenberg zusammen mit Tankstellenpächter Ahmet Imran einen randalierenden, augenscheinlich berauschten Besucher bändigen.

Um kurz vor 9 Uhr, schilderte uns Simon Schwarzenberg kurz nach dem Vorfall, stand auf einmal dieser Mann auf dem Tankstellengelände an der B1/Werler Straße.

„Keine Ahnung, wo er plötzlich herkam. Er stand hier plötzlich, trug nur Hose und Jacke, der Oberkörper war frei. Er fing sofort an zu randalieren.“

Was konkret hieß: „Er kippte Altölkanister aus, schmiss seine Kleidung auf die B1, pöbelte Mitarbeiter an. Dann setzte er sich neben eine Zapfsäule und zündete sich eine Zigarette an.“

Zusammen mit Ahmet Imran machte Schwarzenberg dem renitenten Besucher energisch klar, dass er das Grundstück zu verlassen habe; sofort. „Er verstand offensichtlich nichts und konnte kaum ein Wort Deutsch. Das Einzige, was er sagen konnte, war: ,Ich arbeiten und what’s the problem´“.

Kurzum: „Wir haben ihn rausgeworfen, und er machte weiter. Ging an die Mülleimer, kippte Wassereimer aus, setzte sich in die Waschstraße. Dann wollte er ein Fahrzeug beschädigen. Daraufhin haben wir ihn außer Gefecht gesetzt.“

Die beiden Männer überwältigten also gemeinsam den Randalierer, in diesem Moment kam die alarmierte Polizei auf den Hof gefahren. Sie übernahm den aggressiven Mann, legte ihm Handschellen an und verfrachtete ihn in den Streifenwagen.

Die erste Vermutung des Werkstattbetreibers war, dass es sich hier wieder um den intensivkriminellen Asylbewerber aus Fröndenberg handeln könnte. Dieser sitzt jedoch weiterhin in Untersuchungshaft.

Polizeipressesprecherin Vera Howanietz.

Polizeisprecherin Vera Howanietz bestätigte uns den Einsatz auf Nachfrage wie folgt:

„Bei der Polizei ging um 8.50 Uhr ein Anruf ein, dass ein Dunkelhäutiger an der Tankstelle andere Personen anpöbeln und neben der Zapfsäule rauchen würde. Zudem würde er das Personal angehen und dort alles auseinandernehmen.

Er trat gegen Wassereimer und einen Altölbehälter und wollte einen Spiegel eines Motorrades abbrechen. Der Aufforderung, das Gelände der Tankstelle zu verlassen, kam er nicht nach.

Da der Beschuldigte offensichtlich unter Einwirkung von Alkohol und/oder anderen berauschenden Mitteln stand, wurde er zur Durchsetzung des Platzverweises von der Polizei in Gewahrsam genommen. Über den Zeitpunkt der Entlassung wird ein Richter entscheiden.

Es handelt sich bei dem Beschuldigten um einen 34 jährigen in Nigeria geborenen und in Bergkamen wohnhaften Mann.“

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3 KOMMENTARE

  1. Sowohl dieser Fall als auch der Schutzsuchende aus Fröndenberg zeigen, dass die Rechnung der Stadt Unna blanker Unsinn ist:
    https://www.rundblick-unna.de/2018/07/26/fluechtlingskosten-die-antworten-der-stadt-unna-im-wortlaut/
    Es fehlen: Kosten für beschädigte Autos und Gebäude, Altölentsorgung,Polizei- und Rettungsdiensteinsätze, Gerichtskosten, Arzt-
    und Krankenhauskosten in LWL-Kliniken, Sicherheitdienst, Staatsanwälte und Pflichtverteidiger, Behandlungskosten und Arbeitsausfall der Opfer unserer Schutzsuchenden, usw.
    Ich bin mir inzwischen sicher, dass man die Zahlen der Stadt Unna locker verzehnfachen darf.

  2. Warum denn so negativ Dagobert, das sind Kollateralschäden beim Veränderungsprozess zur Bunten Republik.
    Hat schon Frau Göring-Eckhardt von den Grünen in einer Talk-Show mal gesagt, die Republik wird sich durch die Neubürger verändern und das sei gut so.

    Solange in diesem Land immer wieder die Gleichen am Ruder sind (und die Grünen zähle ich auch zum Einheitsbrei) wird sich nichts ändern. Meine Großmutter pflegte immer zu sagen: „Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient“. Offensichtlich haben wir es nicht anders verdient.