Statt Sanieren: Tempo runter bis auf 10 km/h – Aber am Hallohweg tut sich bald was

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Derart hinüber, dass man streckenweise nur noch 10 Stundenkilometer schnell – besser langsam – fahren darf.

„Was kommt als Nächstes, Einstelligkeit? Tempo 5? Oder Vollsperrung?“, lästern schon seit geraumer Zeit Leser, die den ramponierten Hallohweg in Königsborn/Afferde regelmäßig befahren (müssen). Nein, es kommt – tatsächlich – Reparatur.

Derzeit bereitet die Stadt eine Ausschreibung vor, um die vermutlich kaputteste Straße Unnas – die sich von der Kamener Straße (B233) in Höhe Glückaufkaserne in westliche Richtung bis zur Dortmunder Straße zieht – wieder in einen befahrbaren Zustand zu versetzen. Das erfuhren wir auf Nachfrage bei Stadtsprecher Christoph Ueberfeld.

Von Schlaglöchern und Spurrillen übersät: der Hallohweg auf seinem kaputtesten Teilstück, auf dem nur noch 10 km/h gefahren werden dürfen. (Foto: Rundblick Unna)

Laut seiner Auskunft will die Stadt den Hallohweg im Herbst sanieren. „Dann soll auch Tempo 10 wieder aufgehoben werden“, stellt Ueberfeld in Aussicht.

Die Sanierung soll in drei Teilabschnitten erfolgen.

Über die Kosten war im Rathaus noch nichts zu erfahren.

Tempo runter statt sanieren – dafür steht der Hallohweg als besonders krasses, aber nicht als einziges Beispiel:

In Fröndenberg zwischen Frömern und Ostbüren, auf dem Haarweg, herrscht aufgrund des gefährlichen Straßenzustands jetzt Tempo 30-Order;

ebenso auf dem Prozessionsweg in Fröndenberg-Bausenhagen, von Bausenhagen in Richtung Wickede/Gut Scheda; hier ist teilweise nur noch ein 20 cm langer Asphaltstreifen in der Mitte rumpel- und unfallrisikofrei zu befahren.

Und in Kamen ist das Tempo sogar auf einem Teilstück der B233 auf 10 km/h gedrosselt.

 

 

 

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1 KOMMENTAR

  1. Das sind keine Straßenschäden, wenn man sich die Beispiele anschaut, sind das alles Wege (Hallohweg, Haarweg, Prozessionsweg). Beim Wort „Weg“ muss ich immer an Feldweg denken und die sind auch nicht befestigt. Wahrscheinlich wird genauso beim Straßenbauamt argumentiert. Warum also frühzeitig in die Wegesanierung investieren, solange man mit geländegängigen Fahrzeugen diese Wege noch benutzen kann, geht es doch noch.

    Aber ernsthaft, die öffentliche Infrastruktur ist seit Jahren auf Verschleiß gefahren worden und jetzt wird die Grundsanierung richtig teuer. Dazu fehlt aber das Geld an der Stelle, das wird nämlich für andere Sachen gebraucht.