20-Jähriger rast im Porsche mit 230 km/h über die Bundesstraße

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Symbolbild / Polizei NRW
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Das war das unbestrittene Highlight dieser Kontrollnacht.

Die Dortmunder Polizei hat von Freitag auf Samstag (24./25. August) bei umfassenden Kontrollen wieder zahlreiche Raser sowie – unabhängig davon – unerlaubt getunte Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen.

  • Der Spitzenraser jener Nacht war ein 20-Jähriger aus Herdecke. Er raste mit seinem Porsche 130 km/h zu schnell über die B 54: Wo höchstens 100 erlaubt sind, beschleunigte der jungen Mann auf bis zu 230 km/h. „Zuvor hatte es in diesem Fall schon im Bereich Hörde eine entsprechende Anwohnerbeschwerde gegeben“, berichtet die Polizei. Der Heißsporn ist fürs Erste seinen Führerschein los.
  • Ein 19-jähriger Motorradfahrer aus Nordkirchen scherte sich ebenfalls nicht um Tempolimits: Auf seiner Yamaha jagte er auf der Ruhrallee (bei erlaubten 50 km/h) mit 135 km/h einher.
  • Und ein 21-jähriger Dortmunder brachte es mit seinem Audi bei erlaubten 50 km/h auf der Märkischen Straße auf 105 km/h. Zudem ignorierte er eine rote Ampel – dabei war seine Probezeit bereits verlängert worden.

Bei zwölf überprüften Fahrzeugen stellten sich technische Mängel heraus, die eine Untersuchung zur Erstellung eines Gutachtens nach sich zogen. Vier Fahrzeuge waren verkehrsunsicher – die Fahrt war an Ort und Stelle zu Ende. Zudem gab es 18 Ordnungswidrigkeitenanzeigen (OWi-Anzeigen) wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis bzw. technischer Mängel und vier Verwarnungsgelder. Beispiele für vorgefundene Mängel:  Autos zu tief gelegt, zu laute Abgasanlagen, unzulässige Rad-Reifen-Kombinationen. 

Insgesamt kontrollierten die Polizisten in dieser Nacht 146 Personen und 116 Fahrzeuge. Sie verhängten gut 100 Verwarnungsgelder und fertigten über 40 Anzeigen.

 

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