Nach wie vor sexuelle Belästigungen im Maximare Hamm

1
1543
Das Erlebnisbad Maximare in Hamm. (Foto: Maximare)
Facebookrss

Seit 2016 wacht im Erlebnisbad Maximare in Hamm ein externer Security-Dienst über die Sicherheit der Badegäste. Der Grund waren zunehmend sexuelle Übergriffe (Rundblick berichtete HIER).

Diese Übergriffe gibt es nach wie vor, doch die Polizei berichtet nicht (mehr) initiativ über sie.

Auch die jüngsten Belästigungsfälle wurden nur durch Hinweise direkt Betroffener an die Medien bekannt.

So soll am vergangenen Mittwoch eine Zwölfjährige aus Hamm im Bad begrapscht worden sein; der mutmaßliche Täter, ein 18-jähriger Deutscher aus Lippstadt, habe sich noch in aller Ruhe duschen können, bevor eingeschritten worden sei.

Dies berichteten der Westfälische Anzeiger (WA) Hamm und die Bild Ruhrgebiet unter jeweiliger Berufung auf die Mutter des Kindes.

Auf Nachfrage bestätigte die Hammer Polizei noch eine zweite Anzeige: In diesem Fall solll eine 15-Jährige aus Kamen von zwei jungen Bulgaren belästigt und angefasst worden sein.

Die Gesamtzahl der Übergriffe im Maximare gibt der WA mit 9, die BILD mit 11 an (beide unter  Berufung auf die Hammer Polizei). Das ist nahezu identisch mit dem Stand vor zwei Jahren, als der Sicherheitsdienst engagiert wurde:

Von Januar bis Anfang September 2016 hatte es im Hammer Erlebnisbad 9 bekannt gewordene/angezeigte sexuelle Übergriffe auf  Mädchen oder Frauen gegeben. 6 verübten mutmaßlich Flüchtlinge, in drei Fällen waren die Tatverdächtigen Deutsche. (Unser damaliger Bericht HIER).

Facebookrss