Wieder ein Raubüberfall in Schwerte: Mutiger 18-jähriger Jogger holt sich Handy zurück – und sieht sich Messer gegenüber

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Symbolbild.
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Der nächste Raubüberfall auf der Straße in Schwerte, bereits der dritte in weniger als drei Wochen (HIER die Berichte dazu). Doch diese Kriminellen hier gerieten an den Falschen.

Ihr Opfer: Ein 18-jähriger Jogger, der am Donnerstagabend (06.09.2018) auf seiner Laufrunde einem gewalttätigen und bewaffneten Trio in die Hände fiel.

„Der 18-Jährige joggte gegen 21.30 Uhr auf der Straße Im Reiche des Wassers in Richtung Bethunestraße“, schildert die Kreispolizei in ihrer Mitteilung vom Freitagmorgen den Vorfall. „Da es bereits dunkel war, hatte er die Lampe an seinem Handy eingeschaltet.

In Höhe der Einfahrt zur Kleingartenanlage kamen ihm drei Männer entgegen. Als er sich auf deren Höhe befand, stellte ihm einer der Männer ein Bein, so dass er stürzte.“

Dann ging alles ganz schnell:

Ein zweiter Mann rannte auf den am Boden Liegenden zu, trat ihm mehrmals in die Rippen. Anschließend klaubte er das auf dem Boden liegende Handy des 18-Jährigen auf, und alle drei stoben in den Weg zur Kleingartenanlage davon.

Doch der junge Sportler gab sein Eigentum nicht so einfach auf. Er rappelte sich hoch, rannte den drei Räubern hinterher und holte sie tatsächlich ein.

„Da die Lampe an seinem Telefon noch brannte, konnte er erkennen, welcher der drei Männer es in der Hand hatte“, schildert die Polizei.

Symbolbild. (Foto: Rundblick)

Plötzlich blieb der Handyräuber stehen, drehte sich zu dem 18-Jährigen um  –  und dieser verpasste dem Kriminellen einen Faustschlag ins Gesicht. So heftig, dass der das Handy fallen ließ.

Der Jogger hob es auf. Doch aus den Augenwinkeln konnte er erkennen, dass die Lage jetzt wirklich brenzlig wurde: Denn der Angreifer hielt ein Messer in der Hand und lief auf ihn zu.

Sofort spurtete der sportliche 18-Jährige wieder los, flüchtete in Richtung Ruhrbrücke und schaffte es, seinen Verfolger abzuhängen.

Beschreibung des Trios laut Aussagen des Überfallenen:

Alle drei hatten ein südländisches Erscheinungsbild und sprachen in einer für das Opfer unverständlichen Sprache. 

Der Mann, der das Bein gestellt hatte, wird als etwa 25 – 30 Jahre und 1,80m groß beschrieben. Er hatte dunkle, kurze, lockige Haare und eine tiefe Stimme. Bekleidet war er mit einem langärmligen, dunklen Hemd und einer hellblauen Jeans.

Der Mann mit dem Messer war etwa 20 – 25 Jahre alt und ca. 1,75m groß. Er hatte dunkle, kurze Haare und mit einem blauen Pulli mit großer, heller Aufschrift und einer hellblauen Jeans bekleidet.

Der dritte Mann, der sich bei den beiden anderen befand war etwa 20 Jahre alt und ca. 1,75m groß. Er trug einen dunklen Pullover.

Wer hat den Vorfall beobachtet und kann dazu Angaben machen? Hinweise bitte an die Polizei in Schwerte unter 02304 921 3320 oder 921 0.

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14 KOMMENTARE

  1. Es macht immer noch niemand bei der Stadt Schwerte den Mund auf. Stattdessen wird darüber diskutiert, wie wichtig ganz viele Radwege sind, damit die Stadt Schwerte noch „fahrradfreundlicher“ wird.

    Gibt es eigentlich auch einen Preis als „kriminellenfreundliche“ Stadt ? Oder gibt es einen Sonderpreis für ausgeprägtes Desinteresse an der körperlichen Gesundheit der Einwohner ?

    Schwerte ist auf dem besten Weg…..

  2. Zum besseren Verständnis: Schwerte war in den letzten drei Jahren extrem flüchtlingsfreundlich. Es gab unzählige „Infoabende“ mit Gehirnwäsche für die Bevölkerung und gezielten Falschinformationen:
    https://www.ruhrtal-journal.de/schwerter-heide-beweist-willkommenskultur-zahlreiche-helfer-fuer-die-fluechtlinge-registriert/
    Zusätzlich wurden aus anderen Kommunen Flüchtlinge nach Schwerte geholt(„interkommunale Hilfe“).

    JEDER hat inzwischen gemerkt, dass die Überfälle massiv zugenommen haben. Die Täterbeschreibungen sind meistens identisch(„südländisches/arabisches Aussehen“ oder „schwarzafrikanisch“). In den wenigen Fällen, in denen es konkrete Hinweise gab, waren die Täter Syrer oder Afrikaner.

    Die Stadt Schwerte könnte wenigstens zugeben, dass etwas falsch läuft. Man kann Probleme nur lösen, wenn eine Bereitschaft besteht, über Probleme zu reden.

    So wie es im Moment aussieht, wird es jede Woche schlimmer.

      • Die Berichterstattung des „Ruhrtal-Journals“ über die „Infoabende“ ist beigefügt. Die meisten Aussagen(Infektionsrisiko/Kriminalität,etc.) in diesem Artikel sind nachweislich falsch:
        https://www.ruhrtal-journal.de/schwerter-heide-beweist-willkommenskultur-zahlreiche-helfer-fuer-die-fluechtlinge-registriert/

        Das „Ruhrtal-Journal“ wird übrigens von Stadt Schwerte/CDU/SPD/GRÜNE gesponsort.
        Hierzu passt auch,dass die Kantholz -Syrer und Macheten-Angriffe vom Ruhrtal-Journal verschwiegen wurden.

          • Haben Sie den Artikel im Ruhrtal-Journal gelesen ?

            Der Polizeisprecher hat behauptet, dass es keinen einzigen Fall von Übergriffigkeit oder Straffälligkeit durch Flüchtlinge gab. Das ist falsch, selbst zum damaligen Zeitpunkt gab es reichlich Übergriffe (zumindest laut Polizeistatistik.)

            Der Amtsarzt hat behauptet, dass Flüchtlinge in den letzte 30 Jahren keine Krankheiten übertragen hätten. Das ist falsch, die Rate von Tuberkulose und Hepatitis ist bei Flüchtlingen massiv erhöht( Robert-Koch-Institut). Zusätzlich treten in Flüchtlingsheim gehäuft Läuse und Krätze auf. Hausärzte und Amtsärzte kämpfen heute noch gegen diese Probleme.

            Der Kinderarzt Kiesheyer (Arbeitskreis Asyl) hat behauptet, dass Flüchtlinge extrem gut geimpft seien. Das ist falsch. Die schwere Masernepidemie 2015 in Berlin wurde durch nicht-geimpfte Flüchtlinge ausgelöst, ein Kind starb hierbei.

            Alle Beteiligten hätten aufgrund ihres Jobs und ihrer Qualifikation o.g. Tatsachen wissen müssen.
            Bei diesen „Info-Abenden“ wurde gemeinschaftlich massiv gelogen, um freiwillige Flüchtlingshelfer zu rekrutieren und der Stadt Schwerte Geld zu sparen. Es wurde sogar so billig gelogen, dass der behauptete Unsinn leicht widerlegbar ist.

            Der Polizeisprecher hat nach den „Info-Abenden“ relativ schnell die Stadt Schwerte verlassen und sich einen neuen Job gesucht. Die „Info-Abende“ gibt es inzwischen zum Glück nicht mehr, aber die meisten Schwerte ballen immer noch die Fast in der Hosentasche, wenn sie „Info-Abend“ hören. 🙂

  3. Herr Dagobert, wir scheinen irgendwie aneinander vorbei zu reden. Woher nehmen Sie die Gewissheit, dass hier sozusagen abgesprochene und gezielte Falschinformation stattgefunden hat? Welchen nachgewiesenen Übergriff gab es zum damaligen Zeitpunkt durch einen Flüchtling, und wie ziehen Sie mit solcher SIcherheit den Schluss, dass der „Polizeisprecher“ sich anschließend aufgrund der Info-Abende „einen neuen Job suchte“? Sie kennen sich so gut offenbar nicht aus, die Polizeisprecher der KPB Unna haben keineswegs irgendwohin die Flucht ergriffen, sie sind alle drei wie seit Jahren an ihrem Platz. Entweder also Sie machen das jetzt alles handfest, oder es bleiben hier Konstrukte stehen, die in seriöser Betrachtung an den Haaren herbeigezogen wirken und die ganz davon abgesehen schon deswegen nicht hier stehenbleiben werden, weil für solche offen geäußerte „Lügen“-Anwürfe wir als Seitenbetreiber mit verantwortlich sind. Suchen Sie sich´s aus.

  4. Ich begrüße hartnäckiges Nachfragen, nur so funktioniert Journalismus:

    Der Sprecher der Polizei war (***** entfernt, Persönlichkeitsschutz). Er hat nach 14 Monaten Dienst in Schwerte und unzähligen „Infoabenden“ die Stadt wieder verlassen und ist in den Märkischen Kreis geflüchtet. Bei 14 Monaten Dienstzeit darf man durchaus von „fluchtartig“ sprechen.
    https://www.ruhrtal-journal.de/andreas-vallieri-neuer-polizeichef-ordnungspatenschaft-verlaengert/
    Anfang 2016 wurde ein interner Bericht der Polizei NRW geleakt, neben Dortmund wurden der Stadt Schwerte für 2015 massiv erhöhte Straftaten in Flüchtlingsheimen bestätigt:
    https://www.wr.de/staedte/dortmund/polizei-dortmunder-erstaufnahmen-muessen-sicherer-werden-id11533972.html
    Die Straftaten wurde lediglich als „häuslich“ vertuscht. Die Aussage „keine Straftaten von Flüchtlingen 2015 in Schwerte“ ist eine Lüge.

    Der Amtsarzt war Dr. Bernd Jungnitz vom Kreis Unna:
    Nur in Schwerte (nicht in Berlin !) waren in einer einzigen Einrichtung 127 von 150 Flüchtlingen mit Läusen infiziert, zusätzlich gab es im Kreis Fälle von Tuberkulose und Krätze :
    https://www.ruhrtal-journal.de/127-fluechtlinge-haben-laeuse-johanniter-steigen-ein-diakonie-zum-thema-spenden/
    Die Aussage: „in 30 Jahren nicht einmal erlebt, dass ein Flüchtling eine Krankheit übertragen hat“ ist eine Lüge.

    Seit 2015 wurden alle Ärzte regelmäßig darüber informiert, dass die Impfung von Flüchtlingen unzureichend ist:
    https://hpd.de/artikel/armut-und-ignoranz-zwei-grossen-impfgegner-14128
    Die Aussage, dass “ Flüchtlinge eine sehr viel höhere Durchimpfung haben“ ist eine Lüge. Gerade ein Kinderarzt wie Herr Kiesheyer müsste es besser wissen.

    Ob man sich abgesprochen hat oder ob jeder für sich gelogen hat, kann ich nicht beurteilen. Ob freiwillig gelogen wurde oder ob manche aufgrund des Dienstverhältnisses zum Lügen gezwungen wurden, kann ich auch nicht beurteilen.

    Fakt ist: Alle drei Beteiligten haben gelogen.

    • Eine Möglichkeit hatte ich noch vergessen: Falls Kinderarzt, Amtsarzt und Polizist nicht gelogen haben und obige Aussagen nie gemacht wurden, hat das Ruhrtal-Journal (unterstützt von Stadt Schwerte/SPD/CDU/GRÜNE) gelogen.

      Das wäre aber kaum möglich, zumal bereits in den Kommentaren des Berichtes zur „Willkommenskultur“ auf inhaltliche Fehler hingewiesen wurde.

      Ein seriöses Nachrichten-Magazin wie das Ruhrtal-Journal (unterstützt von Stadt Schwerte/CDU/SPD/GRÜNE) hätte einen fiktiven Lügen-Artikel wohl kaum drei Jahre online gelassen und den Amtsarzt, den Arbeitskreis Asyl und die Polizei Schwerte bloßgestellt, oder?

      Schließlich ist ein Seitenbetreiber wie das Ruhrtal-Journal(unterstützt von Stadt Schwert/CDU/SPD/GRÜNE) für den Inhalt verantwortlich. 🙂