Startschuss für Neunutzung der Zeche Haus Aden: Wohnen und Freizeit am Adensee

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Grafiken für die Wasserstadt Aden. (Archivbilder / Quelle Stadt Bergkamen)
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Ein 7 Hektar großer See in Bergkamen, 300 Wohnbaugrundstücke und Freizeitangebote direkt am Wasser.

Am Montag startete die europaweite Ausschreibung für das Bodenmanagement der „Wasserstadt Aden“ – damit beginnt nun die Planung der Nachnutzung des Zechengeländes Haus Aden.

„Damit ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für das größte städtebauliche Projekt in Bergkamen erreicht“, teilte die Stadt Bergkamen gestern mit. „Firmen aus ganz Europa können nun innerhalb der nächsten sechs Wochen ihre Angebote für die anspruchsvollen und umfangreichen Bodenarbeiten abgeben, welche aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr beginnen werden.“

Im Zuge der auf vier Jahre angelegten Baumaßnahme werden auf dem Gelände der zukünftigen Wasserstadt Aden über eine Million Kubikmeter Erdreich bewegt, modelliert und verdichtet. Ab  2020 beginnt die Modellierung des rd. 7 ha großen Adensees.

Dieser stellt das Herzstück der Wasserstadt dar und erhält über eine Verbindung mit dem angrenzenden Datteln-Hamm-Kanal einen Zugang zum deutschen Wasserstraßennetz. Rund um den Adensee wird eine Kombination von Wohnen, Arbeiten und Freizeit in attraktiver Wasserlage entstehen.

Finanziert wird das Projekt im Wesentlichen durch den Verkauf der zukünftigen Gewerbeflächen und rd. 300 Wohnbaugrundstücke. Der Eigenanteil der Stadt Bergkamen beträgt 4,8 Mio. Euro. Zudem steuern Bund und Land Fördermittel in Höhe von 12,6 Mio. Euro bei.

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