Und der Pfosten…. bleibt!

0
927
Schon unschmeichelhaft "Vollpfosten" getauft: der Sperrpoller am Königsborner Tor. (Archivbild RBU)
Facebookrss

Kurz und schmerzlos: Der Sperrpoller am Königsborner Tor (Friedrich Ebert-/Hammer Straße) bleibt, wo er ist.

Die Rede ist von dem hitzig diskutierten orange-weiße Pfosten, von Runblicklesern schon wenig schmeichelhaft „Vollpfosten“ getauft, der Ende Oktober 2017 auf SPD-Antrag buchstäblich über Nacht zwischen zwei Blumenbeeten vor dem Harger-Zentrum emporwuchs, um unerlaubten Durchgangsverkehr zu stoppen.

Er steigert NICHT, wie es der Bürger Prof. Jürgen Vollrath aus Königsborn am 12. Juni dem Fachausschuss vortrug, die Unsicherheit durch abrupt wendende Pkw. Dies, widersprach am heutigen Dienstag (11. 9.) Hans Kaufmann von der Verwaltung im gleichen Ausschuss (Feuerschutz, Sicherheit und Ordnung – FSO), stimme so nicht.

Vollrath hatte in akribischen Beobachtungen Folgendes festgestellt: Seit dieser Pfosten wenige Schritte vor der Unterführung zur Fußgängerzone dem Kreiselstau-Abkürzungsverkehr aus Richtung Kantstraße vor den Kühler gepflanzt wurde, stoppen Autofahrer (die z. B. jemanden an der Unterführung abladen oder abholen wollen) jetzt unmittelbar vor den Blumenbeeten, drehen und fahren zurück. Oder sie tun dasselbe, weil sie über den  Poller so überrascht sind.

Herumrangierendes Auto vor dem Poller. (Archivbild RBU)

Jedenfalls rangieren die Autos dann genau dort herum, wo die Radler aus der Unterführung hochgezischt kommen und die Straße queren.  Der aufmerksame Bürger Vollrath, der dieses Szernario sorgfältig protokolliert hat, wie er versicherte, schloss seinen Vortrag vor zwei Monaten mit einem flammenden Appell: „Der Poller muss weg!“

Kommt er aber nicht, entschied jetzt die Verwaltung, nicht (nur/wohl), weil das Hartgummiteil nebst Fahrbahnmarkierungen satte 10.000 Euro Steuergeld gekostet hat…

Nein. Auch Hans Kaufmanns Verwaltungsteam hat sich die Situation vor Ort angesehen, „sogar einen ganzen Tag!“, betonte Kaufmann heute im FSO. Das Ergebnis sei völlig unauffällig gewesen:

Natürlich habe „mal der eine oder andere Autofahrer dösig gestanden“, doch brenzlige, gar gefährliche Situationen durch den Sperrpfosten…? Nein, davon könne wirklich keine Rede sein.

Kurze Rede, kurzer Sinn: Er bleibt.

Facebookrss