Massiver Angriff auf Polizisten in Lünen – Zwei Festnahmen, eine Fahndung

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Symbolbild / Pixabay
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In Lünen sind am reitagabend zwei junge Männer nach massiven Angriffen auf Polizeibeamte festgenommen worden. Nach einem dritten Täter wird gefahndet.

„Gegen 22.50 Uhr fuhr ein Streifenwagen der Lüner Polizei im Bereich Graf-Adolf-Straße/Marie-Juchacz-Straße an drei Männern vorbei, die nichts Besseres zu tun hatten, als die Polizisten zunächst verbal zu provozieren“, beschreibt die Polizeipressestelle das Verhalten des völlig respektfreien Trios. „Natürlich hielten die Beamten an und forderten die Verdächtigen auf, sich auszuweisen.“

Auf diese eigentlich simple und selbstverständliche Aufforderung hin eskalierte die Situation in Windeseile. „Die Männer wurden immer aggressiver“, schildert die Polizei, und dann griffen sie die Polizeibeamten „zum Teil massiv an“.

Nach den Attacken flüchteten die Männer zunächst in den nahe gelegenen Park. Die Beamten forderten Unterstützung an.

Kurz darauf gelang es, zwei der Männer zu erwischen. Nummer drei setzte sich ab.

Die beiden ergriffenen Männer,  26- und 28 Jahre alte Lüner laut Polizei, wehrten sich weiterhin erbittert gegen die Gesetzeshüter und gebärdeten sich derart aggressiv, dass sie final nur gefesselt zur Polizeiwache gebracht werden konnten.

Beide waren offensichtlich betrunken, daher die Beamten Blutproben an. Gegen sie wird wegen Widerstands gegen und tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Von Haftgründen ist in der ersten Meldung der Dortmunder Polizei am Samstagabend nichts erwähnt, weshalb davon auszugehen ist, dass die beiden Männer nach erfolgter Ausnüchterung wieder ihrer Wege ziehen konnten. Für Nachfragen wird auf den kommenden Montag verwiesen, wenn die Pressestelle wieder besetzt ist.

Drei Polizeivollzugsbeamte erlitten bei diesem Einsatz Verletzungen, verblieben jedoch dienstfähig.

Der flüchtige Angreifer wird wie folgt beschrieben:

   -	Ca. 185 cm groß -	25 - 30 Jahre alt -	Kräftige Statur -	Schwarze
Haare -	Vollbart -	Bekleidet mit schwarzer Jogginghose und grauem 
Pullover -	Sprach mit osteuropäischem, ggf. auch russischem Dialekt

Hinweise nimmt die Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter der Telefonnummer 0231/132-7441 entgegen.

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3 KOMMENTARE

  1. Es ist an der Zeit das ein Taser auch bei der Polizei in NRW endlich zur Standardausrüstung gehört und der Einsatz ab sofort bei der geringsten Aggressivität erlaubt bzw. ausdrücklich erwünscht ist. Wer nicht massive Gewalt gegen Polizei einsetzen will hat nichts zu befürchten, die anderen haben es nicht anders verdient. Und den Gutmenschen die diese weder verteufeln wünsche ich dass sie mal von solchen Idioten angegriffen werden