Fest für Respekt, Vielfalt und Toleranz in Dorstfeld: Schmährufe gegen OB Sierau und 9 Ingewahrsamnahmen

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Symbolbild. (Pixabay, falco)
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Unter dem Motto „44149 – Platz für Vielfalt“ stand am Samstag, 15.09.2018, in Dortmund-Dorstfeld auf dem Wilhelmsplatz ein Familienfest für Respekt, Toleranz und Verständigung, berichtet die Dortmunder Polizei: „Viele Dorstfelder zeigten, wie bunt und vielfältig ihr Vorort ist, und setzten ein deutliches Signal gegen Rassismus und Rechtsextremismus.“

Hier die Zusammenfassung des Polizeipräsidiums:

„Zu Beginn der Podiumsdiskussion gegen 19.30 Uhr versuchten dennoch einige Rechtsextremisten, die Veranstaltung zu stören. Die Versuche, insbesondere den Dortmunder Oberbürgermeister mit Schmährufen zu beleidigen, währten jedoch nur wenige Augenblicke: Die Einsatzkräfte der Dortmunder Polizei drängten die Rechtsextremisten unmittelbar und äußerst konsequent zurück.

Einige unbelehrbare Rechtsextremisten griffen darüber hinaus die einschreitenden Beamten an bzw. beleidigten sie.

Die Störversuche der Rechtsextremisten konnten durch das sehr schnelle Einschreiten der Polizei im Keim beendet werden. Neun Extremisten wurden in Gewahrsam genommen, die Polizei erstattete fünf Strafanzeigen. Die Tatvorwürfe lauten: Widerstand und tätlicher Angriff gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte Körperverletzung, Beleidigung gegen den Oberbürgermeister und gegen Polizeivollzugsbeamte sowie eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.

Ein Polizeibeamter erlitt leichte Verletzungen, er verblieb jedoch dienstfähig.

Der Polizeiführer des heutigen Einsatzes, Polizeidirektor Hubert Luhmann, zeigte sich mit dem Verlauf des polizeilichen Einsatzes hoch zufrieden: ,Die Dorstfelder Bürger haben heute ein beeindruckendes Zeichen für Vielfalt und gegen Ausgrenzung gesetzt. Störversuche von Rechtsextremisten haben wir heute konsequent unterbunden, rechtliche Schritte eingeleitet und somit wieder einmal klar gemacht, dass die Dortmunder Polizei im Kampf gegen den Rechtsextremismus gemeinsam mit der Zivilgesellschaft unnachgiebig bleibt!´“

Quelle: Blaulichtportal PP Dortmund

Über die Teilnehmerzahl erwähnt der Polizeibericht nichts, sie soll sich nach unbestätigten Meldungen vor Ort bei ca. 100 bewegt haben. Aus Kreisen der Gegendemonstranten wurde der Polizei bei den Ingewahrsamnahmen Willkür vorgeworfen.

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