Rotgrün beschließt: Autos runter vom Fröndenberger Markt – Poller geplant

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Von der Karl-Wildschütz-Straße aus quer über den Marktplatz fahren wird bald ebenso nicht mehr möglich sein wie das Parken direkt vor Eppi oder dem Markgrafen. (Fotos: Rundblick Unna)
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Mit knapper rotgrüner Mehrheit ist es entschieden: Autos runter vom Fröndenberger Marktplatz.

Nach erneuten Diskussionen in zwei Fachausschüssen (Bau- und Verkehrsaussschuss/Stadtentwicklungsausschuss) machte die Lokalpolitik den Sack jetzt zu. Sie beschloss mehrheitlich, dem Antrag der Stadtverwaltung zu folgen und den Marktplatz „für den allgemeinen Kfz-Verkehr“ zu schließen.

Eine Probephase wird es nicht geben. Die Stadt macht es es jetzt und Ende.

Damit keine motorisierten Fahrzeuge mehr von der Karl-Wildschütz-Straße auf den Marktplatz und darüber hinweg fahren, sollen dort am Übergang absenkbare Poller installiert werden.

Die SPD unterfüttert ihr Ja zur Sperrung mit Sicherheitsargumenten für die Passanten auf dem Marktplatz, glaubt anders als CDU, Freie Wählergemeinschaft (FWG) und Werbegemeinschaft nicht, dass die Geschäfte unter dem Vor- und Durchfahrtverbot leiden.

Parkbucht vor dem Markgrafen.

Keine Mehrheit fanden die Kompromisslösungen der CDU (Poller ja, aber nur an Markttagen und Veranstaltungen wie z. B. der Kirmes) und der FWG (Schritttempo auf dem Markt).

Die Verwaltung hatte in ihrer umfangreichen Vorlage (Bericht HIER) bereits betont, dass das Thema Marktplatzsperrung Fröndenberg nun seit 22 Jahren begleite. Es sei an der Zeit, Farbe zu bekennen.

Dem schlossen sich SPD und Grüne an.

Hier wird dichtgemacht.
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