Völlig ausgeflippt: 2 Männer, 6 Straftaten – Angriff auf Polizisten inklusive

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Einmal quer durchs Strafgesetzbuch ging es für diese beiden aggressiven jungen Herren am Freitagmorgen (21. September) am Dortmunder Hauptbahnhof, Angriff auf Polizeibeamte inklusive. Final drehte das renitente Gespann den Spieß um und behauptete, selbst von den Polizisten geschlagen worden zu sein.

Die beiden 18- und 20-jährigen Männer wurden gegen 08:00 Uhr in einem Zug von Gütersloh nach Dortmund ohne gültiges Ticket erwischt. Ein 41-jähriger DB-Mitarbeiter forderte sie auf, den Zug zu verlassen.

Das taten sie nicht nur nicht, sondern beleidigten den Mitarbeiter. 

Dieser forderte also beim Halt am Hauptbahnhof Verstärkung durch die Bundespolizei an.

Denen trat das aufgebrachte Duo nicht weniger aggressiv gegenüber, schildert die BuPo-Pressestelle:

Zunächst mal weigerten sich die beiden jungen Männer zu sagen, wer sie überhaupt sind. Es ging also auf direktem Weg zur Wache.

„Dort randalierte der 18-Jährige in einer Gewahrsamszelle, schlug mit Fäusten und seinem Kopf gegen die Zellentür und verletzte sich so selber“, schildert der Polizeiesprecher. „Als er aus der Zelle geholt werden sollte, versuchte er einen Bundespolizisten mit Faustschlägen und Kopfstößen zu verletzen.“

Der 20-jährige Begleiter wurde auf die lautstarke Kulisse aufmerksam und spurtete zur Gefangenenbefreiung los: Er stieß einen Bundespolizisten zur Seite und versuchte renitent, seinen Kumpel den Griffen der Polizei zu entreißen.

„Anschließend waren drei Beamte notwendig, um die Fingerabdrücke des 18-Jährigen zu nehmen“, schildert die Bundespolizei nüchtern.

Obwohl sie sich derart respektfrei und gewalttätig aufgeführt hatten, durften die beiden syrischen Asylbewerber – nachdem ihre Identitäten irgendwann dann doch festgestellt waren – die Wache wieder verlassen. Dabei skandierten sie, die Bundespolizisten hätten sie geschlagen, schließt der BuPo-Sprecher.

„Deshalb wurde neben einem Ermittlungsverfahren wegen Betrugs, Beleidigung, Hausfriedensbruch, tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Gefangenenbefreiung auch ein Strafverfahren wegen falscher Verdächtigung eingeleitet“, schließt die Bundespolizei den Katalog.

Quelle: Bundespolizei St. Augustin

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