Großbrand in Galvanikbetrieb Iserlohn: 20 verletzte Feuerwehrleute – Stadtalarm

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Bei den Löscharbeiten. (Alle Fotos: Feuerwehr Iserlohn)
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Beim Großbrand in einem Galvanikbetrieb in Iserlohn ist am Sonntagabend (23. 9.) Stadtalarm ausgelöst worden. Insgesamt 250 Feuerwehrleute kämpften bei dem Großeinsatz gegen die Flammen. 20 Wehrleute erlitten Rauchgasverletzungen. 

Hier der Bericht der Feuerwehr Iserlohn.

Am Sonntagabend um 18:52 Uhr rückte die Berufsfeuerwehr Iserlohn zu einem Brand an einem Gebäude an der Baarstraße in Höhe des Barendorfes aus. Bereits auf der Anfahrt des Löschzuges konnte eine beachtliche Rauchsäule festgestellt werden.

Bei Eintreffen brannte bereits ein großer Teil einer Halle eines Galvanikbetriebes in voller Ausdehnung. 25 Minuten nach Einsatzbeginn war die höchste Alarmierungsstufe innerstädtisch erreicht.

Zur Brandbekämpfung kam unter anderem auch ein Teleskopmast aus Dortmund  zum Einsatz.

Ein Teil des kontaminierten Löschwassers gelangte in den benachbarten Baarbach. Erste Messungen des Landesamtes für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV) ergaben einen erhöhten pH-Wert im Wasser, im weiteren Messverlauf normalisierten sich die Werte. Um weitere Proben des kontaminierten Wassers nehmen zu können, kamen Trupps unter Chemiekalienschutzanzügen zum Einsatz.

Das Feuer war um ca. 4 Uhr unter Kontrolle. Eine Brandsicherheitswache übernahm die Einsatzstelle. Das kontaminierte Löschwasser wird durch ein Entsorgungsunternehmen aufgenommen und entsorgt.

Rund 20 Feuerwehrleute klagten im Anschluss ihres Einsatzes über Übelkeit und Atemwegreizungen, sie wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. 18 Personen verblieben stationär.

Wegen der massiven Rauchentwicklung wurde ein in der Nähe befindliches Restaurant geräumt. Zudem wurde die Bevölkerung über das Schadensereignis und dessen Rauchbelästigung über Durchsagen im Radio und der WarnApp NINA informiert.

Die Feuerwehr Iserlohn war mit 140 Einsatzkräften im Einsatz. 170 weitere Einsatzkräfte aus dem Märkischen Kreis von Feuerwehr und Rettungsdienst unterstützten die Kollegen aus Iserlohn. Der Bereich Baarstraße in Höhe Barendorf wurde weiträumig abgesperrt.

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