Tankstation-Randalierer erneut im Aktion: Mit Stuhlbein auf Pkw in Bergkamen gedroschen – mit Pfefferspray überwältigt

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Symbolbild / Pixabay
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Er ist wieder draußen (aus der LWL-Klinik) – und wurde gleich wieder einschlägig aktiv. Buchstäblich – er schlug auf Pkw in Bergkamen ein.

Der Hemmerder Tankstation-Randalierer (Bericht HIER) macht wieder von sich reden.  Am heutigen Nachmittag (25. 9.) wanderte der aggressive 34-jährige Nigerianer, der im August mehrmals wegen Gewalttätigkeiten festgenommen worden war, durch die Stadt, in der er wohnt – Bergkamen.

In der Hand hielt er ein Stuhlbein, mit dem er auf geparkte Fahrzeuge einschlug.

Die alarmierte Polizei musste gegen den wildgewordenen Mann Pfefferspray zücken. Er war nicht zu bändigen.

Zwischen 13:30 und 14:45 Uhr war es, als der 34-Jährige im Bereich Präsidentenstraße, Ebert- und Fichtestraße für Aufsehen sorgte. Woher er das Stuhlbein hatte, weiß die Polizei nicht. Jedenfalls drosch er damit auf Pkw ein, die am Straßenrand parkten.

„Bei der Polizei gingen daraufhin mehrere Anrufe ein“, schildert Ute Hellmann, Sprecherin bei der  Kreispolizeibehörde.

Die  Polizeibeamten konnten den Mann vor Ort antreffen. Sie forderten ihn auf, das Stuhlbein aus der Hand zu legen. Das tat er nicht.

Da er der Aufforderung partout nicht nachkommen wollte, setzten die Beamten Pfefferspray ein, um den Randalierer schlussendlich überwältigen zu können.

Ute Hellmann bestätigte uns bei Rücksprache, dass es sich bei dem Mann um den schon mehrmals auffällig gewordenen 34-Jährigen aus Nigeria handelt. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten zunächst ins Gewahrsam gebracht. Dort hatte sich schon mehrfach ein Stelldichein gegeben, nachdem er an der Tankstation Hemmerde randaliert und später im Evangelischen Krankenhaus Unna eine Mitarbeiterin angegriffen hatte.

Möglichkeiten, den Asylbewerber für längere Zeit hinter Verschluss zu behalten, hat die Polizei nicht.  In Aplerbeck war er – ist es jetzt schon wieder nicht mehr, wie man sieht.

Fachklinik für Psychiatrie / Symbolbild / Pixabay

Dass er aus der LWL-Klinik, in die er Ende August eingewiesen worden war, bereits wieder entlassen wurde, war auch der Kreispolizeibehörde in Unna bis heute Nachmittag nicht bekannt.

Immer wieder wegen Gewalttaten festgenommen, in die Klinik eingewiesen und wieder entlassen wurde im vergangenen Jahr auch ein psychisch auffälliger Obdachloser in Königsborn und Anfang August dieses Jahres ein abgelehnter afrikanischer Asylbewerber aus Fröndenberg. Die Polizei hat gegen solche „Wiedergänger“ praktisch keine Handhabe.

HIER unsere Berichterstattung dazu mit weiterführenden Links.

 

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2 KOMMENTARE

  1. Ich wundere mich, dass auch hier keiner der geschätzten Lokalpolitiker eine Meinung hat. Bei den unzähligen Prügeleien unsere schutzsuchenden Asylbegehrend sieht es in jeder Stadt gleich aus.Wenn die eigene Bevölkerung geprügelt wird, herrscht nur Schweigen. Sobald die Fußgängerzone neu gestaltet wird, gibt jeder seinen Senf dazu und gründet Arbeitskreise.

    Wie sieht es aus, liebe CDU/SPD/LINKEN/GRÜNEN-Lokalpolitiker? Hat es Euch die Sprache verschlagen? Möchte niemand einen Lösungsvorschlag unterbreiten?

    Ich persönlich finde diese Attacken wichtiger als eine dusselige Neugestaltung der Fußgängerzone. Zumal hier keine Lösung in Sicht ist und akute Gefahr für alle besteht.