Schnelles Internet in Unna: Bedarfsabfrage im Osten soll letzte weiße Flecken tilgen

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Die Stadtwerke in Aktion für schnelles Internet: Glasfaserausbau im vergangenen August in Kessebüren. (Archivbild RBU)
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Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortfaktor. In Unna gibt es noch einige weiße Flecken – Gegenden mit schneckenlahmem Internet.

Sie liegen vor allem im Osten der Stadt. Auch sie sollen nun bis spätestens 2025 verschwinden.

„Die Abdeckung mit dem schnellen Internet liegt inzwischen bei 80 bis 85 Prozent“, unterstreicht die Stadtverwaltung. Damit auch die noch unberücksichtigten Bereiche wie z. B. Siddinghausen oder Dreihausen mit zeitgemäßem Internet versorgt werden, will die Stadt mit einem Markterkundungsverfahren in nächster Zeit die Bedarfe im Osten Unnas abfragen.

„Dieses Verfahren ist Voraussetzung dafür, dass für den Breitbandausbau auch im ländlichen Bereich Fördergeld durch den Bund bereitgestellt wird. Nur so wird der Ausbau auch für Telekommunikationsunternehmen eigenwirtschaftlich attraktiv“, so die Begründung.

Die Bundesregierung sieht vor, dass bis 2022 für alle Unternehmen Breitband zur Verfügung stehen soll, für Privathaushalte bis 2025.

Martin Bick, Unnas Wirtschaftsförderer, sieht die Stadt im Bereich des Breitbandausbaus auf einem sehr guten Weg. „Während andere Städte jetzt erst mit dem Ausbau beginnen, sind wir schon deutlich weiter, als es Bund oder Land vorgeben“, merkt er an.

Bislang stehen in allen Gewerbegebieten Unnas Breitbandanschlüsse zur Verfügung. Die Unnaer Schulen sind ebenso alle an das schnelle Internet angeschlossen wie alle Neubaugebiete. Der Ausbau erfolgte hier durch die Stadtwerke Unna.

Martin Bick wird am 8. Oktober in Düsseldorf an der Fachkonferenz Digitalisierung der Kommunen teilnehmen.

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