Gefahren und Stau – Herumdoktern an Unnas Problemkreisel: Zwei neue Vorschläge der SPD

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Dauerproblem Kreishauskreisel: Um diesen Zebrastreifen geht es. (Archivbild RBU)
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Über Unnas Problemkreisel brütet weiterhin die örtliche Politik. Jetzt hat die SPD zwei Vorschläge auf Verbesserung der bekannt gefährlichen (und stauträchtigen) Situation vorgelegt.

„Die Verkehrssituation im und um den Kreisel… bedarf keiner längeren Erläuterung“, stellt die Fraktion beiden Anträgen knapp voran.

1. Verlegung des Zebrastreifens bzw. Fußgängerampel an der Viktoriastraße:

Bereits vom Ausschuss für Feuerschutz, Sicherheit und Ordnung (FSO) beschlossen ist die „testweise Installation einer Querungshilfe auf der Viktoriastraße, im Bereich des Netto-Marktes“. Diese soll den Zebrastreifen am Kreisverkehr ersetzen.

Die Sozialdemokraten verweisen bei diesem Antrag auf das Verkehrsgutachten zum Einkaufszentrum Mühle Bremme (Mühlencenter). Darin heißt es:

„Durch die signalisierte Querung der Viktoriastraße lässt sich die Wahrscheinlichkeit einer Überstauung der Parkausfahrt gegenüber der heutigen Situaton signifikant verringern.“

Daher die Forderung der SPD: mal antesten, ob es was bringt. Zebrastreifen zum Netto hin verlegen oder eine provisorische Ampel dorthin.

2. Kein gegenläufiger Radverkehr mehr am Kreishaus:

Mit dieser Sofortmaßnahme, schreibt die SPD-Fraktion, sollen Querverkehre und damit gefährliche Situationen für alle Nutzer des Kreisels eingedämmt werden. – Diesen Vorschlag muss erst noch der Fachausschuss besprechen.

– Eine Rückkehr zur Zweispurigkeit des Kreisels  ist mehr oder weniger ausgeschlossen – Bericht HIER vom Mai 2018

 

 

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5 KOMMENTARE

  1. Es gibt ein kleines Land in dem die Feldwege in einem besseren Zustand sind als bei uns die Autobahnen. In diesem Land enden oft Autobahnen an der Stadtgrenze in Kreisverkehren. Zugegeben, bei Überlast gibt es da auch schon mal Stau aber nicht vergleichbar mit dem was NRW täglich bietet. Es werden auch neue Schnellstraßen gebaut, möglichst kreuzungsfrei aber da wo es sich nicht vermeiden lässt gibt es trotzdem Kreisel. Dort nennt man sie „Turbokreisel“ die einen Abbiegeverkehr anders regeln als den Geradeausverkehr. Stau ist dort fremd. Auch an Kanälen die durch Hebebrücken den Schiffsverkehr freigeben und den Straßenverkehr ausbremsen gibt es Lösungen den restlichen Verkehr möglichst flüssig zu halten und nur den Verkehr auszubremsen der über den Kanal muss. Selten werden da Radwege oder Übergänge verlegt, es gibt Lösungen wie der Individualverkehr am besten flüssig läuft. Allerdings mal diese Verkehrsexperten zu befragen und Lösungen zu suchen statt Tausende Euro für stümperhafte Lösungsversuche auszugeben ist unseren bonierten Politikern und Verkehrsexperten offensichtlich fremd.