Vor Augen der Polizei geklaut: Notorischer Taschendieb spaziert diesmal nicht wieder aus der Wache

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Symbolbild / Polizei
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Diesmal reichte es.

Diesmal wurde er NICHT wieder „im Anschluss auf freien Fuß gesetzt“ – es ging hinter Gitter mit diesem notorischen, völlig dreisten notorischen Taschendieb, der am Samstag vor den Augen der Polizei einem Reisenden in den Rucksack griff. Was danach bei ihm zu Tage kam, sprach Bände.

Eine Streife der Bundespolizei beobachtete am Samstag (29. September) besagten 33-Jährigen dabei, wie er auf dem Bahnsteig am Dortmunder Hauptbahnhof den Rucksack eines Reisenden öffnete und hineingriff. Die Beamten griffen auch zu, sie griffen sich den frechen Dieb, der auf dem Weg zur Wache vergebliche Fluchtversuche unternahm.

Bei der Durchsuchung seines Rucksacks staunten die Beamten im Anschluss, was da ans Tageslicht befördert wurde:

  • fünf Mobiltelefone,
  • ein Macbook,
  • 250 Euro Bargeld sowie
  • drei Reisepässe inklusive Flugtickets einer augenscheinlich brasilianischen Familie.

Der Rucksack war denn auch wenige Stunden zuvor am Düsseldorfer Flughafen gestohlen wurde. Die grenzenlos erleichterten Inhaber wurden durch die Bundespolizei verständigt und identifizierten ihre gestohlenen Gegenstände, wie auch das Macbook und ein weiteres IPhone, das sie selbst vor Ort entsperren konnten.

Der 33-jährige Algerier ist laut Bundespolizei bereits mehrfach wegen ähnlicher Delikte in der Vergangenheit in Erscheinung getreten. „Aufgrund der Gesamtumstände wurde er dem Haftrichter vorgeführt und in die JVA eingeliefert“, lautet der eher seltene Schlussatz zu einer derartigen Meldung.

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