Zweimal A2: Kran streift Reisebus – Erneuter Wohnmobilunfall an Stauende

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Und wieder gerät die A2 gleich zweimal in die Schlagzeilen.

An einem schlimmen Unglück vorbei schrammten heute Morgen Fahrgäste eines Reisebusses in einer Baustelle bei Kamen – und gestern verunglückte auf der A2 bei Lünen schon wieder ein Wohnmobil.

Unfall 1 – Kran streift Reisebus

Der Schreck saß den Fahrgästen noch deutlich in den Gliedern, nachdem heute Morgen (05. Oktober 2018) gegen 08.45 Uhr im Baustellenbereich bei Kamen auf der A2 der Ausleger eines Krans einen Reisebus streifte.

Der Fernbus fuhr auf dem rechten Fahrstreifen im Baustellenbereich, als gleichzeitig der Kranführer eines Baukrans den Ausleger über die Fahrbahn schwenkte. An dem Ausleger hing eine lange Eisenkette, die dabei gegen die linke Seite des Busses prallte.

Es entstand glücklicherweise „nur“ Sachschaden. Die Fahrgäste kamen mit dem Schrecken davon. Sie konnten im Kamen Karree in einem Ersatzbus ihre Reise fortsetzen.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 8.000 Euro.

Unfall 2 – Wohnmobil prallt auf Stauende

Ein Unfall mit fatalen Parallelen zu dem tödlichen Wohnmobilunfall am Dienstagvormittag bei Lanstrop. Auch am Donnerstag (4.10.) gegen 15.05 prallte wieder ein Wohnmobil auf ein Stauende, wieder auf der A2 (bei Lünen – kurz hinter Lanstrop), wieder prallte das Fahrzeug auf einen Sattelzug, und auch hier war die Beifahrerin die Leidtragende – aber zum Glück wurde sie nur leicht verletzt.

Ersten Erkenntnissen zufolge war ein 36-Jähriger aus Polen mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Hannover unterwegs. Hinter Dortmund-Lanstrop staute sich der Verkehr, so dass er sein Fahrzeug abbremsen musste.

Ein 80-Jähriger aus den Niederlanden wechselte dahinter mit seinem Wohnmobil vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen. Aus bislang ungeklärter Ursache erkannte der Fahrer das Stauende jedoch offenbar zu spät. Trotz eines Ausweichmanövers nach links prallte er gegen den Sattelzug.

Bei dem Unfall wurde die Beifahrerin im Wohnmobil (81) leicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte sie in ein umliegendes Krankenhaus. Die beiden Fahrer blieben unverletzt.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die Richtungsfahrbahn in Höhe der Unfallstelle zunächst auf einen Fahrstreifen verengt werden. In dieser Zeit landete auch ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 40.000 Euro.

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