A1 bei Unna nach Lkw-Unfall Stunden blockiert – 100.000 Euro Schaden

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Rettungshubschrauber im Anflug. (Archiv RBU)
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Stundenlang ging wenig oder gar nichts mehr heute (9. 10.) auf der A1 bei Unna. Der Grund: ein weiterer Lkw-Unfall an enem Stauende.

Zum Glück nur ein Leichtverletzter diesmal, aber sechsstelliger Sachschaden.

Hier die abendliche Zusammenfassung der Polizei Dortmund:

Gegen 12.20 Uhr war ein 48-Jähriger aus Beelen mit seinem Lkw-Gespann auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Bremen unterwegs. Hinter der Anschlussstelle Unna staute sich der Verkehr, so dass er sein Fahrzeug abbremsen musste.

Ein nachfolgender 40-Jähriger aus Bulgarien erkannte dies aus bislang ungeklärter Ursache offenbar zu spät. Mit seinem Lkw-Gespann fuhr er auf das Heck des ersten Gespanns auf, wodurch sich sein Führerhaus verkeilte. Zudem fiel eine Mulde, die der vordere Lkw geladen hatte, auf das Führerhaus des hinteren.

Bei dem Unfall erlitt der 48-Jährige aus Beelen leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Der 40-Jährige aus Bulgarien blieb unverletzt, kam jedoch ebenfalls für weitere Untersuchungen vorsorglich in ein Krankenhaus.

Der Sachschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die betroffene Richtungsfahrbahn in Höhe der Unfallstelle gesperrt werden. Auch ein Rettungshubschrauber war dort gelandet.

Gegen 12.55 Uhr konnte zunächst der linke Fahrstreifen wieder freigegeben werden, gegen 17.10 Uhr dann der mittlere. Die komplette Richtungsfahrbahn war gegen 17.40 Uhr wieder frei.

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