14-Jährige begrapscht, 7-Jährige angegriffen: Beide Verdächtigen sind ermittelt

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Symbolbild. (Foto: Pixabay, 3839153)
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Doppelter Ermittlungserfolg nach Übergriffen auf zwei Mädchen:

Sowohl der Angriff auf eine 7-Jährige im Dortmunder Hoeschpark wie auch die sexuelle Belästigung einer 14-Jährigen in einem Linienbus im Märkischen Kreis sind offenbar aufgeklärt.

Die Ermittlung des tatverdächtigen Grapschers in einem Linienbus der MVG in Altena dauerte gerade einmal 24 Stunden. Der gesuchte Mann hatte am Dienstag, 9. 10., mittags in einem Bus zwischen Hemer und Altena eine 14-Jährige bedrängt und unsittlich angefasst.

„Auf Grund der Presseveröffentlichung vom Mittwoch meldeten sich mehrere Zeuginnen, die Hinweise zu dem gesuchten Täter geben konnten“, konnte der Polizeisprecher des Märkischen Kreises bereits heute Mittag Erfolg verkünden. „Die zuständige Kriminalhauptkommissarin führte dank der  Hinweise Anschlussermittlungen durch, die zu Feststellung eines polizeilich bekannten Tatverdächtigen führten.“

Der 28-jährige Plettenberger müsse sich nun wegen sexueller Nötigung verantworten. „Ein schöner Erfolg dank Hinweise der Zeuginnen“, freut sich die MK-Polizei.

Auf unsere obligatorische Anfrage nach der Herkunft des Festgenommen und dem Grund seiner „polizeilichen Vorbekanntheit“ schrieb uns Polizeisprecher Dietmar Boronowski prägnant: „Der tatverdächtige Plettenberger ist DEUTSCHER und schon wegen ,Grapschereien´ aufgefallen.“

Auch die Dortmunder Polizei meldete am Mittag Ermittlungserfolg: Der Mann, der am vergangenen Freitag im Hoeschpark ein 7-jähriges Mädchen in ein kleines Waldstück zog, an seinen Kleidern zerrte und das Kind ins Gesicht schlug, ist gefasst.

Ebenfalls durch Zeugenhinweise wurden die Beamten auf einen 14-jährigen Dortmunder aufmerksam, der sich momentan in Betreuungsmaßnahmen befindet.

Der Junge gab die Tat in seiner ersten Aussage zu, berichtet Polizeisprecherin Nina Vogt: „Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und intensiven Gesprächen mit dem Jugendlichen sowie seinen Erziehungsberechtigten wurde er in deren Obhut übergeben.“

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